Wildmarkt bleibt Besuchermagnet

Wadern. Die Hochwälder Wildwoche 2010 ist eröffnet. Traditionell fällt der Startschuss für die Wildwoche beim Wildmarkt Anfang November auf dem Waderner Marktplatz. Die Gemeinschaftsveranstaltung der Kommunen Wadern, Weiskirchen, Losheim am See und Nonnweiler steht im Zeichen von St. Hubertus, Bischof von Lüttich, 655 geboren, der Schutzheilige der Jäger

Wadern. Die Hochwälder Wildwoche 2010 ist eröffnet. Traditionell fällt der Startschuss für die Wildwoche beim Wildmarkt Anfang November auf dem Waderner Marktplatz. Die Gemeinschaftsveranstaltung der Kommunen Wadern, Weiskirchen, Losheim am See und Nonnweiler steht im Zeichen von St. Hubertus, Bischof von Lüttich, 655 geboren, der Schutzheilige der Jäger. Ihm zu Ehren wurde der Beginn der Wildwoche mit einer Hubertus-Messe im Hochwald-Dom in Nonnweiler gefeiert. "Im Hochwald schlägt's zwölf!" - dieses Motto haben sich die Veranstalter gegeben. In ihrem zwölften Jahr sind Wildmarkt und Wildwoche längst den Kinderschuhen entwachsen. Viele erinnern sich: Beim ersten Wildmarkt 1998 war nach einer halben Stunde alles Wildbret ausverkauft. Die Jäger haben ihren Wildbretverkauf in die Hände der spezialisierten Metzgerei Schmitt in Kell am See mit ihrem maßgeschneiderten Verkaufswagen. Die Kunden honorieren das. Der Käuferstrom hat am Samstag ebensowenig nachgelassen wie der Regen.Was haben Jäger und Wanderer gemeinsam? Wetterfeste Kleidung, ist die Antwort. "Trotzdem muss man sich wundern, wie viele Leute heute gekommen sind", sagt Rolf Gebel, ehedem Ortsvorsteher von Dagstuhl, am Samstag Jagdhornbläser. Das Programm bis Ende November umfasst zünftige Wanderungen, Konzerte, Waldexkursionen und kulinarische Themenabende. Sieben Restaurants wetteifern um die besten Wildzubereitungen. Alle weiteren Auskünfte gibt es bei den Tourist-Informationen der Teilnehmer-Gemeinden.

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