"Wilder Herbst im Wildpark" lockt viele Besucher nach Weiskirchen

Wilder Herbst : Honig und Zauberer locken viele Gäste

Beim „Wilden Herbst im Wildpark“ gab es in Weiskirchen einiges für Groß und Klein zu entdecken.

„Wir kommen jedes Jahr zum Wandern nach Weiskirchen, aber heute geht hier ja richtig die Post ab.“ Das fröhliche Paar aus Köln, von dem diese Aussage stammt, ist offenbar gerne der Einladung der Hochwald-Touristik zum „Wilden Herbst im Wildpark“ gefolgt.

Am Bienenmobil des Naturparks Saar-Hunsrück orderte er bei Imkerin Kathrin Großmann gleich vier Gläser Honig. Sie meinte: „Zwei reichen doch.“ Aber er setzte sich durch: „Wir nehmen vier, schließlich kommen wir doch erst in einem Jahr wieder nach Weiskirchen!“ Auch viele auswärtige Autokennzeichen auf dem gut gefüllten Parkplatz des Wild- und Wanderparks dokumentierten augenfällig, dass der „Wilde Herbst im Wildpark“ seiner erhofften Anziehungskraft wirklich gerecht wurde.

Gleich neben dem Bienenmobil sorgte unter anderem der Kuchenverkauf des Teams der Kita-Krippe „Regenbogen“ für das leibliche Wohl der Besucher. Wer größeren Appetit mit nach Weiskirchen gebracht hatte, genoss neben den lukullischen Genüssen der Wildparkalm auf der Terrasse die goldenen Strahlen der Herbstsonne, die dann und wann zwischen den Wolken aufblitzte.

Zum Auftakt der Veranstaltung boten die Musikfreunde Hochwald musikalische Unterhaltung. Und als sich später die Alphornbläser vor dem weiten Talblick formierten und ihren langen Holzinstrumenten die typisch schmachtenden Klänge entlockten, spätestens dann wurde auch die Wildparkalm ihrem Namen wirklich gerecht.

Aber die Veranstalter hatten ja noch viel mehr für die Besucher vorbereitet. Da fesselte zum Beispiel „Die Schatzinsel“ viele Kinder, die mit in den Wild- und Wanderpark gekommenen waren, mit einer spannenden Suche nach dem Piratenschatz. Mit einfachen, kindgerechten Mitteln und ganz viel Fantasie verstanden es der Kinderverzauberer Martin Matthias und seine Partnerin, das junge Publikum in seinen Bann zu ziehen. Schließlich gab es als Lohn für die Kleinen jeweils einen Goldtaler mit zartschmelzendem Schokoladenkern. Viel Beifall heimste dann auch der junge Zauberer Mr. Pit ein.

Andere Kinder ließen sich währenddessen das leckere Stockbrot schmecken, das der Stamm Finkenburg Weiskirchen im Christlichen Pfadfinderbund Saar ihnen am Lagerfeuer anbot. Als sich das eingangs bereits erwähnte Paar aus Köln später verabschiedete, versicherten beide: „Das war eine tolle Veranstaltung – jetzt kommen wir erst recht im nächsten Jahr wieder nach Weiskirchen.“

Mehr von Saarbrücker Zeitung