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Weltweit für den wohltätigen Zweck engagiert

Weltweit für den wohltätigen Zweck engagiert

Weiskirchen. Die damaligen Gründungsmitglieder hatten sich zum Ziel gesetzt, die damals umfangreichen Renovierungsmaßnahmen zur Erhaltung und Verschönerung der Kirche zu unterstützen. Erster Vorsitzender war Werner Michels. Von 1979 bis zum Jahr 2006 leitete Norbert Mertes als Vorstandsvorsitzender, mit unermüdlichem Einsatz die Geschicke des Vereins

Weiskirchen. Die damaligen Gründungsmitglieder hatten sich zum Ziel gesetzt, die damals umfangreichen Renovierungsmaßnahmen zur Erhaltung und Verschönerung der Kirche zu unterstützen. Erster Vorsitzender war Werner Michels. Von 1979 bis zum Jahr 2006 leitete Norbert Mertes als Vorstandsvorsitzender, mit unermüdlichem Einsatz die Geschicke des Vereins. Der Förderkreis wuchs sehr schnell auf etwa 70 Mitglieder an. Die durch das Finanzamt Merzig erteilte "große Gemeinnützigkeit" und der Eingang großzügiger Spenden unterstreicht das damalige Engagement der Mitglieder. Aber nicht nur Geld und Sachspenden, sondern auch der persönliche Einsatz der Mitglieder bei der Renovierung der Kirche führten zu großer Akzeptanz in der Bevölkerung. 1984 waren die Arbeiten an der Kirche größtenteils abgeschlossen. Der Förderkreis konnte sich durch Ergänzung in der Satzung um den Passus "...und sonstige karitative Aufgaben der Pfarrgemeinde St. Jakobus Weiskirchen" auch anderen Aufgaben widmen. Nun begann eine weltweite karitative Tätigkeit.Viel Geld gesammelt In den folgenden Jahren unterstützte der Förderkreis St. Jakobus Weiskirchen Hilfsprojekte in Bolivien, Kenia, Polen, Rumänien, Ungarn und der Ukraine. Bis zum heutigen Datum wurden mehr als 750 000 Euro an Spendengeldern für hilfsbedürftige Personen und Organisationen verwandt. Im Februar 2006 wurde durch die Wahl eines neuen Vorstands ein Generationswechsel vollzogen. Neue Vorsitzende wurde Irene Michels, die sich seit vielen Jahren im Verein engagiert. Der Verein konzentrierte sich in den letzten Jahren hauptsächlich auf die Unterstützung der ungarischen Minderheit in der Ukraine und hier vor allem auf die komplette Renovierung einer Schule in Vilok. Ohne die Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Erzdiözese Eger und Ihrem Leiter Karl Jèger wäre diese Unterstützung nicht möglich gewesen. Während des letzten Besuchs in Ungarn und der Ukraine konnte man sich eindrucksvoll davon überzeugen, dass die Unterstützung durch Geld und Sachspenden ankommt und mit Dankbarkeit angenommen wird. Der Förderkreis hofft weiterhin auf die Unterstützung aus der Bevölkerung.Das Lager im Bunker, auf der Flachsbach in Weiskirchen, hinter dem ehemaligen Mutter-Kind-Heim, ist jeden Samstag von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet. Dort freut man sich über gut erhaltene Kleider, Kinderspielzeug und Kinderwagen oder Möbel können kurz vor einem Transport angenommen werden. red