Weiskirchen: Eine fotografische Tour durch die Geschichte des Kurortes

Ein Dorf verändert sein Gesicht : Fotos zeigen Geschichte des Kurorts

Eine Ausstellung im Haus des Gastes zeigt ab Freitag, 25. Oktober, wie sich das Dorf Weiskirchen im Laufe der Zeit verändert hat.

„Ein Dorf verändert sein Gesicht“ – unter diesem Titel steht die Fotoausstellung, die Günther Oswald ab Freitag, 25. Oktober, im Haus des Gastes in Weiskirchen präsentiert. Dazu hat Oswald rund 100 Fotodokumente fotografiert und reproduziert, mit denen er die Zeit früher und heute in Weiskirchen zeigt.  Die großformatigen Fotos werden ab 25. Oktober bis Ende Dezember im Haus des Gasten in Weiskirchen präsentiert.

Die Gemeinde Weiskirchen liegt im westlichen Teil des Schwarzwälder Hochwaldes. Die ersten Siedlungsspuren führen in die jüngere Steinzeit zurück. Urkundlich erwähnt wird Weiskirchen zum ersten Mal im Jahre 1030. Auch die Kelten und Römer ließen Spuren zurück.

Heute ist Weiskirchen mit seinen fünf Ortsteilen eine Gemeinde mit rund 6300 Einwohnern. Technische und bauliche Veränderungen laufen heute viel schneller ab als in den vergangenen Jahrtausenden. So hat auch Weiskirchen sein Gesicht in den vergangenen 100 Jahren deutlich verändert. Stillstand war nie. Günter Oswald aus Weiskirchen, seit 1995 Vorsitzender des Fotoclubs Merzig, ging auf Spurensuche und wollte diese Veränderungen in einer Fotodokumentation sichtbar machen.

Die älteste Aufnahme, die er vorfand, war eine Aufnahme „Bürgermeisteramt Weiskirchen“ aus dem Jahre 1898. Gezeigt werden auch Aufnahmen von 1920, aus den 30er und 50er Jahren. Das jüngste Foto ist dann eine Aufnahme, aufgenommen im Sommer 2019, etwa vom selben Standpunkt aus. Untereinander gehängt, zeigen sie deutlich, wie das Rathaus in den letzten 120 Jahren sein Aussehen verändert hat.

Geholfen haben ihm bei der Suche nach alten Fotografien viele Bürger des Ortes, auch das Archiv des Rathauses Weiskirchen. Dabei halfen vor allem ältere Mitbürger, die in ihren Schuhschachteln und Alben kostbare Dokumente aus längst vergangenen Tagen entdeckten.

Auch viele andere Gebäude werden in einer Zeitreise vorgestellt. Dazu gehören die alte Burg, die Schützenmühle, das Pfarrhaus, die Kirche, das Hofhaus Antz sowie Geschäftshäuser und Straßenzüge. Erinnerungen werden wach, Wohnungen und Menschen werden wieder lebendig.

Die großformatigen Fotos werden bis Ende Dezember im Haus des Gasten präsentiert. Zu besichtigen ist die Ausstellung von Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie zu den Öffnungszeiten der „La Enoteca“.

Das Rathaus in Weiskirchen heute Foto:  Günther Oswald. Foto: Günther Oswald

Die Vernissage ist am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr. Gäste und Bevölkerung sind dazu eingeladen.

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