Von der Apfelernte bis zum Saft

Äpfel ernten, einen Teil einkochen, die anderen zu Chips verarbeiten und zu Saft keltern: Viel haben die Schüler über die Frucht gelernt. Ihre Eindrücke haben Sechstklässler der Weiskircher Eichenlaubschule festgehalten.

Apfelsaft gibt Apfelkraft: Nur eine der Stationen, die wir, die Klassenstufe 6 der Eichenlaubschule in Weiskirchen , bei unserem Apfelprojekt kennen gelernt haben. Passend zur Jahreszeit haben wir uns mit der tollen Herbstfrucht beschäftigt. Nachdem wir in der Woche vorher die Bäume abgeerntet hatten, die uns die Gemeinde und der Obst- und Gartenbauverein Weiskirchen zur Verfügung gestellt haben, ging es während eines Projekttages mit unseren Klassenlehrerinnen Kolbusch, Welsch und Erlewein in die Verarbeitung der Äpfel .

An drei Stationen konnten wir Apfelchips und Apfelkompott herstellen sowie rund um das Obst Rätsel lösen und Plakate gestalten. An einer vierten Station haben wir mit tatkräftiger Unterstützung des pensionierten Lehrers Franz-Josef Schudell, der auch als Mitglied des Nabu die Apfelpresse zur Verfügung gestellt hat, Apfelsaft selber gemacht. Begeistert schauten wir uns den "Apfelkuchen" an, der am Ende in der Presse übrig blieb, aber leider kein echter war.

Das Probieren der hausgemachten Apfel-Köstlichkeiten stand am Ende natürlich im Vordergrund: frischer Apfelsaft, gedörrte Apfelscheiben und saftiges Kompott.

Für einige von uns, die nicht genug davon bekommen konnten und Unmengen verzehrten, war die Busfahrt ins rettende Zuhause eine Geduldsprobe und die "stillen Örtchen" waren gut besucht. Unser neues Motto der Woche lautet deshalb: "An apple a day keeps the doctor away - ein Apfel am Tag hält den Doktor fern!"