Viel Arbeit für fleißige Gerätewarte

Viel Arbeit für fleißige Gerätewarte

Zu 36 Einsätzen rückte der Löschbezirk Weiskirchen-Konfeld 2016 aus. 1100 Übungsstunden wurden absolviert. 42 Mitglieder sind aktiv.

Änderung im Vorstand des Löschbezirks Weiskirchen-Konfeld: Volker Göbel wurde auf der Jahreshauptversammlung zum neuen Schriftführer gewählt. Der bisherige Schriftführer Michael Trouvain gab sein Amt nach über zwölf Jahren auf und will sich laut Mitteilung der Feuerwehr in Zukunft verstärkt um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern.

Auch wurde noch einmal auf die im vergangenen Jahr ausgesprochenen Ehrungen verwiesen: Vom Landesfeuerwehrverband ausgezeichnet wurden Fridolin Reinert für 60 Jahre, Karl-Josef Kasch für 50 Jahre und Eugen Zimmer für 40 Jahre. Vom Innenministerium geehrt wurden Andreas Scherer für 25 Jahre und Martin Brutscher für 35 Jahre.

Löschbezirksführer Volker Schulligen fasste das Jahr der Weiskircher Feuerwehrleute zusammen: Seinen Angaben zufolge rückte die Wehr zu insgesamt 36 Einsätzen aus, sechs weniger als im Vorjahr. Schulligen: "Es galt 13 Brandeinsätze, 14 technische Einsätze, fünf Löschhilfen sowie vier Einsätze zur Unterstützung bei der Höhenrettung abzuarbeiten." Darüber hinaus sind dem Löschbezirksführer zufolge 25 Übungen mit insgesamt 1110 Stunden absolviert worden. Darunter fanden sich jeweils eine gemeinsame Übung mit den Löschbezirken Nunkirchen, Mitlosheim und Losheim am See, eine grenzüberschreitende Übung mit den Löschbezirken Zerf, Mandern und Waldweiler sowie vier Übungen auf Gemeindeebene.

"Viel Zeit musste auch von den Gerätewarten aufgebracht werden", resümierte Schulligen, "denn die Wartung, Instandhaltung, Reparatur, Pflege und Prüfung der Gerätschaften ist sehr zeitintensiv. Jeden ersten Dienstag im Monat würden daher sämtliche Arbeiten in und um das Feuerwehrhaus erledigt. Auch Brandwachen bei Veranstaltungen, Besprechungen, Partnerschaftspflege mit den Nachbarwehren sowie den Freunden der Weiskircher Feuerwehrleute aus Bourbonne-les-Bains zählten dazu. Insgesamt kamen laut Schulligen 2308 Stunden zusammen.

Auch auf den Personalstand des Löschbezirks kam er zu sprechen: Demzufolge hat der Bezirk derzeit 42 aktive Mitglieder, davon gehören drei der Höhenrettung an, 30 Mitglieder der Altersabteilung und 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Was die im vergangenen Jahr so zu tun hatte, davon berichtete Volker Sauer: 35 Jugendfeuerwehrübungen standen an, zahlreiche Veranstaltungen, darunter ein eigens organisiertes Fahrradturnier für Kinder und Jugendliche unterstützt durch den ADAC, Jugendwettbewerbe, Altkleider-Aktionen, Martinsumzüge, Weihnachtsbaumsammelaktionen und eine Weihnachtsfeier. "Hervorzuheben ist an dieser Stelle die gute Zusammenarbeit mit der Jugendwehr aus Rappweiler-Zwalbach", sagte Sauer. Auch unterstützte Innenminister Klaus Bouillon die Weiskircher Wehr mit einem Scheck im Wert von 1000 Euro.