Trau keinem über 60

Weiskirchen. Die Laienspielgruppe 89 Weiskirchen hatte mit dem Theaterstück in drei Akten "Traue keinem Opa" genau die richtige Wahl getroffen. Die bisherigen Aufführungen im Gasthaus Schmitt in Thailen und im Kinderheim Weiskirchen waren echte Knaller. Zauberhafte KomödieKurzweilige Unterhaltung erlebten die Besucher vor vollem Haus

Weiskirchen. Die Laienspielgruppe 89 Weiskirchen hatte mit dem Theaterstück in drei Akten "Traue keinem Opa" genau die richtige Wahl getroffen. Die bisherigen Aufführungen im Gasthaus Schmitt in Thailen und im Kinderheim Weiskirchen waren echte Knaller. Zauberhafte KomödieKurzweilige Unterhaltung erlebten die Besucher vor vollem Haus. Kaum dass sich der Vorhang geöffnet hatte, begann eine zauberhafte Komödie, mit der das achtköpfige Amateurtheaterensemble die Zuschauer in seinen Bann zog. Es gab viel Szenenapplaus, ein verdienter Lohn für ein hervorragendes schauspielerisches Talent aller Akteure und ein Dankeschön des Publikums für die Mühen einer monatelangen Probenarbeit. Insbesondere Hauptdarsteller Rudi Schuler, der den Opa Maximilian Finger eindrucksvoll verkörperte, sorgte mit seinem Wahlener Platt für zahlreiche Lacher. "Erstmals hatten wir ein Stück in Mundart gespielt, das hat sich hervorragend bewährt. Dies bietet noch mehr Möglichkeiten für die Akteure, das Publikum zu begeistern", erläuterte Vorsitzender Harald Meiers. In dem Stück selbst ist Opa Max (Rudi Schuler) selbst daran schuld, dass seine Söhne, Franz Finger (Harald Meiers) und Anton Finger (Peter Naumann), sowie seine Schwiegertöchter, Klara Finger (Inge Langenfeld) und Anni Finger (Susi Sturm), ihn als einen senilen, schwerhörigen Tattergreis bezeichnen. Opa wehrt sichUm seine Ruhe zu haben, gaukelt er ihnen das seit Jahren vor. In Wahrheit hat er es faustdick hinter den Ohren. Das beweist er, als seine lieben Verwandten ihn ins Altersheim abschieben wollen. Da wehrt er sich nämlich mit Hilfe seiner Enkeltochter Conny (Lena Schmitz) und deren Freund, dem Schauspieler Markus Brandstetter (Frank Müller). Er wird dank eines Wunderwassers eines indischen Magiers vorübergehend wieder zu einem jungen Mann und haut mächtig auf den Putz. Dabei ist alles nur ein Schwindel, der in der überraschenden Tatsache gipfelt, dass der nun wieder ältere Opa zum Ende gar noch Vater wird. Nach 90 Minuten bester Unterhaltung endet schließlich doch alles mit einem Happy End, sämtliche Verwechslungen und Verwirrungen werden aufgeklärt, sehr zur Freude des Publikums. Viel Beifall gab es schließlich für einen gelungenen Theaterabend. Als Souffleuse fungierten Betty Olliger und Monika Barth, für die Maske waren Pia Hero und Melanie Reinert verantwortlich, Regie führte Harald Meiers. redZwei weitere Aufführungen werden am kommenden Wochenende, 8. und 9. November, in den Hochwald-Kliniken Weiskirchen folgen. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Hochwald-Touristik Weiskirchen.