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Spitzenspiel der Landesliga: Weiskirchen empfängt Schaffhausen

Fußball-Landesliga : Auftakt zu den Spitzenspiel-Wochen

Landesliga-Tabellenführer Weiskirchen Konfeld empfängt Verfolger Schaffhausen. Sogar der Trainer staunt.

Das Vorprogramm vor den Topspiel-Wochen hat Fußball-Landesligist SV Weiskirchen Konfeld schon mal souverän gemeistert – und den Vorsprung an der Spitze dank der Patzer der Konkurrenz sogar ausgebaut: Nach dem 4:1-Sieg bei den Sportfreunden Hüttersdorf liegt die Elf des Spielertrainerduos Steffen Schommer und Marc Lauer nun drei Zähler vor dem SSC Schaffhausen. Und ausgerechnet der ist nach dem 1:1 im Aufsteiger-Duell gegen den SV Britten-Hausbach an diesem Sonntag um 15 Uhr erster Gegner im Weiskircher Spitzenspiel-Reigen. Danach folgen beim SV Friedrichweiler, bei der SG Körprich-Bilsdorf und gegen die SF Hostenbach Spiele gegen Teams aus den Top-Sieben.

„Ich bin jetzt im fünften Jahr Trainer in Weiskirchen – so eine Situation habe ich noch nicht erlebt. Dass wir acht Spiele in Folge gewinnen, ist schon toll“, sagt Schommer angesichts der unerwarteten Siegesserie, zu der sein Team nach der 2:5-Heimpleite zum Saisonstart gegen Körprich startete. Wobei bisher auch vieles für den SV gelaufen sei: „Es war sicherlich Spielglück dabei. Viele Partien haben wir erst in den letzten Minuten gewonnen“, so Schommer. Doch das hat sich sein Team auch irgendwo selbst erarbeitet: „Ein Teil des Erfolgs macht die extrem gute Trainingsbeteiligung aus. Und wir haben auch verstärkt an unserer Defensive gearbeitet – das hat sich bezahlt gemacht.“

Die Abwehrarbeit wird gegen die offensivstarken Gäste aus Schaffhausen erneut wichtig: „Wir könnten mit einem Punkt leben. Daher werden wir sehr darauf achten, kompakt zu stehen.“ Und nach vorne ging beim SV WeKo zuletzt immer was: Nicht nur wegen Peter Lauer, der in Hüttersdorf zum zwölften Mal traf. Auch Pascal Dellwo war mit acht Toren bislang sehr treffsicher, insgesamt erzielten zehn verschiedene Schützen die 34 Tore der zweitbesten Offensive der Liga.

„Wir sind schwer auszurechnen“, nennt Schommer ein großes Plus seines Teams: „Im letzten Spiel haben wir ohne Leistungsabfall auf vier Positionen rotiert. Wir sind gut drauf, haben keine Verletzten und bei 16 gleichwertigen Spielern viel Qualität von der Bank – das gab es in den Vorjahren nicht.“ Und erst recht keine „geile Situation“ wie jetzt. 2017 war Weiskirchen mal Dritter – an mehr möchte Schommer nicht denken: „Wir sind weit davon entfernt, vom Aufstieg zu reden.“ Erst soll ein Sieg gegen Schaffhausen her.

www.sportverein-weiskirchen-konfeld.de