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Senioren in Weiskirchen erhalten einen Foto-Kalender

Geschenk für Senioren in Weiskirchen : Kalender zeigt Schönheit der Gemeinde

Der Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege in Weiskirchen schenkt Senioren einen neuen Fotokalender.

Die Corona-Pandemie raubt Weiskirchens Senioren in diesem Jubiläumsjahr – 50 Jahre heilklimatischer Kurort – die liebgewonnene Tradition der Seniorennachmittage. Aber der Bürgermeister und die Ortsvorsteher haben sich – unterstützt durch den Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Weiskirchen – einen kleinen aber feinen Ersatz einfallen lassen.

So bekommen jetzt alle Bürger der Gemeinde ab dem 80. Lebensjahr einen Fotokalender mit Motiven aus Weiskirchen für das kommende Jahr frei Haus zugestellt. Wer diese Altersgrenze noch nicht erreicht hat, muss nicht leer ausgehen. Ab sofort können weitere Exemplare des Kalenders für jeweils 8,50 Euro bei der Hochwald-Touristik im Haus des Gastes und im Café Louis erworben werden.

Kürzlich präsentierten Bürgermeister Wolfgang Hübschen und Vertreter des Heimatvereins mit Hübschens Amtsvorgänger Werner Hero als Vorsitzendem an der Spitze diesen neuen Fotokalender der SZ.

Die Motive von Günter Oswald zeigen Monat für Monat, wie schön die Ortsteile der Hochwald-Kurgemeinde sich in den unterschiedlichen Jahreszeiten durch das geschulte Auge des Fotografen in Szene setzen lassen. Ausdrücklich bedankte sich der Bürgermeister bei allen Beteiligten des Arbeitskreises für die viele Arbeit, die sie in die Vorarbeiten investiert haben.

Rund 600 druckfrische Exemplare, von denen 500 Kalender jetzt den Senioren zugeschickt werden, liegen bereits im Rathaus. Werner Hero sieht darin nicht nur einen schönen Ersatz für die ausgefallenen Seniorennachmittage.

Er begrüßt diese Aktion auch als Hinweis darauf, dass der Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege – diesmal als Herausgeber des Fotokalenders – wieder mit neuem Engagement auf sich aufmerksam macht. Und der ehemalige Kur-Direktor Kurt Meyer fügte gleich noch hinzu: „Wir arbeiten bereits daran, unsere frühere Heimat-Stube wieder aufleben zu lassen.“