Reha-Sport hat hohen Stellenwert

Weiskirchen. Der Reha- und Gesundheitssportverein (RGS) Weiskirchen feierte am 15. August im Rahmen eines Familiennachmittags im Hotel-Restaurant Schinderhannes sein 40-jähriges Bestehen

Weiskirchen. Der Reha- und Gesundheitssportverein (RGS) Weiskirchen feierte am 15. August im Rahmen eines Familiennachmittags im Hotel-Restaurant Schinderhannes sein 40-jähriges Bestehen. Der Verein ist Mitglied im Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Saarland und ist seit seiner Gründung im Juni 1969 für viele Menschen in der Gemeinde Weiskirchen und Umgebung zu einem wichtigen Treffpunkt geworden, wo gemeinsam Sport betrieben wird. Der Vorsitzende des RGS, Josef Fink, betonte, dass in der Gemeinde Weiskirchen die Bedingungen für den Verein optimal sind. Zum einen sind dies die Hochwaldkliniken Weiskirchen, wo das Bewegungsbad für verschiedene Kurse genutzt werden kann, die Hochwaldhalle Weiskirchen, die für Bosseln, Sitzball oder Gymnastik zur Verfügung steht und nicht zuletzt die Gemeinde Weiskirchen selbst, die den Verein vor allem bei Turnieren immer unterstützt hat. Er dankte auch dem Vereinsarzt Dr. Bernd Börger, der schon mehr als 30 Jahre für den Verein tätig ist. Fink stellte heraus, dass die neuen Reha-Verordnungen den Stellenwert des RGS deutlich erhöht haben und dass es ein erklärtes Ziel ist, die Attraktivität des RGS weiter zu verbessern. Bürgermeister Werner Hero sagte, dass die Kinder- und Jugendbetreuung in unserer Gesellschaft selbstverständlich sei, aber auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte oder behinderte Menschen betreut werden müssen. "Die Menschen haben beim Reha- und Gesundheitssportverein das Gefühl, dass sie trotz eventueller gesundheitlicher Einschränkungen zu der Gesellschaft dazu gehören. Hier werden sie ermutigt, in einer Gruppe mitzumachen und sich nicht zu isolieren. Der Spaß in der Gemeinschaft sei sehr wichtig so Hero. Hans Netzer, Präsident des Landesverbandes, dankte dem Verein für die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit. "Der Verein hat eine gute Zukunft vor sich. Die hervorragende Leistung wird hier sichtbar zum Ausdruck gebracht", hob er hervor. Netzer ehrte vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Saarland im Laufe des Nachmittags Mitglieder für zehn und 20 Jahre. Der RGS Weiskirchen nahm Ehrungen für 15 und 25 Jahre vor. Ein unterhaltsames Programm mit der Laienspielgruppe Weiskirchen und einem Tanz der RGS-Tanzgruppe rundeten den Nachmittag ab.Weitere Infos zum Verein beim ersten Vorsitzenden Josef Fink, Telefon (06876) 13 00.

Auf einen blickVom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Saarland (BRS) erhielten folgende Mitglieder die Verbands-Ehrennadel für zehn Jahre Mitgliedschaft: Karl-Heinz Bernardy, Josef Fink, Ludwig Hassler, Leni Hecktor, Gertrud Helfen, Günter Helfen, Elfriede Hero, Friedrich Hoffmann, Alfons Jungmann, Paul Koch, Robert Meiers, Ernst Naumann, Herbert Scherer, Marlies Scherer, Maria Schommer, Konrad Seimetz, Reinhard Steinbach, Hildegard Thielen, Franz Thielen, Marianne Trierweiler, Kurt Trierweiler und Marianne Weyand. Folgenden Mitgliedern überreichte Hans Netzer die Silber-Ehrennadel für 20 Jahre: Albert Bies, Ottilia Bies und Egon Hand. Der RGS ehrte Mitglieder für 15 und 25 Jahre.Die Silber-Ehrennadel für 15 Jahre erhielten Karl-Heinz Bernardy, Albert Bies, Ottilia Bies, Egon Hand, Ludwig Hassler, Josefa Hoffmann, Rudolf Müller, Herbert Scherer, Marlies Scherer, Konrad Seimetz, Franz Thielen, Maria Trierweiler, Marianne Trierweiler, und Marianne Weyand. Die Gold-Ehrennadel für 25 Jahre erhielten Olga Barth, Josef Meiers, Dagmar Michels, Franz-Josef Michels, Josef Michels und Franz-Josef Schmitz. rso