Weiskirchen: „Pompom“ und „Pini“ sorgen für gute Laune

Weiskirchen : „Pompom“ und „Pini“ sorgen für gute Laune

Mitarbeiter der Hochwaldkliniken sammeln Geld und unterstützen damit die Elterninitiative krebskranker Kinder.

Einen Scheck von 5000 Euro überreichten Mitarbeiter der Hochwaldkliniken Weiskirchen kürzlich an die Elterninitiative krebskranker Kinder in Homburg. Das Geld ist für den Einsatz der Klinikclowns Pompom und Pini bestimmt. Für die stationär behandelten Kinder der Uniklinik Homburg, aber auch für deren Eltern und Geschwister, sind die Clowns eine willkommene Abwechslung. Die Elterninitiative finanziert neben dem Einsatz der Klinikclowns andere Projekte für krebskranke Kinder und deren Familien. So zum Beispiel das Projekt „Freude schenken“, bei dem Herzenswünsche der jungen Patienten erfüllt werden. Durch die Aktionen und die Unterstützung der Elterninitiative bekommen sie wieder neuen Ansporn und Perspektiven.

Seit vielen Jahren unterstützen Rosita Heinrich, engagierte Kollegen und Freunde der Hochwaldkliniken Weiskirchen die gute Sache. Begonnen hat alles mit einem kleinen Adventsbasar, den die Veranstaltungsleiterin Rosita Heinrich mit Renate Buchheit organisierte.

Der Erfolg war überwältigend, und so war für die beiden Frauen klar, ihre Arbeit fortzusetzen und weiter auszubauen. Im Laufe der Jahre kamen immer wieder neue „Helfer“ dazu und unterstützen mit ihrer Arbeit die Elterninitiative. Auch in diesem Jahr bastelten wieder eine Woche vor dem Basar viele fleißige Hände Kränze, weihnachtliche Dekoration und andere schönen Dinge für die Vorweihnachtszeit. Der Erlös der wöchentlichen Grillabende mit Bernd Hacket im Sommer kommt ebenfalls der Elterninitiative zugute.

Viele Jahre ging auch der Gewinn der Tombola an Silvester, die der inzwischen verstorbene Herrmann Kall organisiert hatte, in den Spendentopf. Diese Lücke füllt nun die Band „Ed Stevens` voices“, die vom Engagement der Mitarbeiter hörte. Spontan stellten Petra Puhl und Ed Stevens ihre Gage bei einem Auftritt in den Hochwaldkliniken für den guten Zweck zur Verfügung. Da die Band nicht immer ohne Gage auftreten kann, machen beide fleißig Werbung für den guten Zweck und bitten um eine Spende für die Elterninitiative. „Es ist wirklich toll, was die Band leistet und die Konzertbesucher sind gerne bereit, einen kleinen Betrag für die gute Sache zu spenden“, freut sich Rosita Heinrich. Seit Bestehen des Adventsbasars sind nun schon 48 000 Euro zusammengekommen.

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