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Noswendel verlängert Sieg-Abonnement

Noswendel verlängert Sieg-Abonnement

Wadern. Es hätte nach Abschluss der Fußballsaison auf den Sportplätzen ein erstes Kräftemessen aller Alte-Herren-Mannschaften aus der Stadt Wadern sowie den Gemeinden Weiskirchen und Nonnweiler in der Halle werden sollen. Aber der Schrumpfungsprozess im AH-Fußball ist nicht aufzuhalten. Von insgesamt 16 möglichen AH-Mannschaften hatten sich nur acht zum Mitspielen entschließen können

Wadern. Es hätte nach Abschluss der Fußballsaison auf den Sportplätzen ein erstes Kräftemessen aller Alte-Herren-Mannschaften aus der Stadt Wadern sowie den Gemeinden Weiskirchen und Nonnweiler in der Halle werden sollen. Aber der Schrumpfungsprozess im AH-Fußball ist nicht aufzuhalten. Von insgesamt 16 möglichen AH-Mannschaften hatten sich nur acht zum Mitspielen entschließen können. "Einige Teams haben den Spielbetrieb bereits eingestellt, andere sahen sich nicht in der Lage, genügend fitte Oldies auf die Beine zu stellen, um das eintägige Turnier mitspielen zu können", stellte Dieter Engel vom Ausrichter FC Wadrill ernüchtert fest. Die teilnehmenden Mannschaften hatten dennoch ihren Spaß. Während draußen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sanken und die Spiele der Aktiven der Winter-Witterung zum Opfer fielen, herrschte von Beginn an eine hitzige Atmosphäre in der Herbert-Klein-Halle in Wadern. Nach den ersten Vorrundenspielen beruhigten sich die Gemüter aber dauerhaft, so dass nur noch kleinere Blessuren durch die Rot-Kreuz-Mitarbeiter behandelt werden mussten. Der sportliche Wettstreit blieb bis zum Ende der Gruppenspiele spannend. Erst in ihrem letzten Spiel konnte sich die Mannschaft von Rappweiler/Zwalbach durch ein 7:4 gegen Morscholz/Steinberg das Weiterkommen sichern. Auch Noswendel/Wadern zitterte sich durch ein mühevolles 4:3 gegen Löstertal in die Zwischenrunde. Dort waren bereits vorher Wadrill und Sitzerath angekommen.Wadrill verpasst die Revanche Im Halbfinale hielt Sitzerath lange gegen das Team aus Rappweiler mit, verlor aber am Ende etwas unglücklich mit 2:3. Im zweiten Halbfinale misslang den Wadrillern die angekündigte Revanche für die letztjährige Finalniederlage. Fünf Mal wurden sie vom treffsicheren Waderner Angriff ausgekontert. Danach musste sich Ausrichter Wadrill damit begnügen, die zahlreichen Besucher zufriedenzustellen.Im Endspiel standen sich die alten Rivalen aus Rappweiler und Wadern gegenüber. Tore von Reimund Klasen und Helmut Reiter brachten den Titelverteidiger aus Wadern schnell auf die Siegerstraße. Erst nach dem späten Anschlusstreffer durch Reiner Klein kam noch mal Spannung und Hektik auf. Aber der Schiedsrichter Fatos Kurti (Weiskirchen) brachte das Spiel sicher über die letzten hektischen Sekunden. eb