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Land unterstützt Naturpark Saar-Hunsrück

Weiskirchen. „Mit den Mitteln unterstützen wir den Verein dabei, Natur und Landschaft im Naturpark zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln“, erklärte Minister Reinhold Jost bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids in Weiskirchen. red

. Der Verein Naturpark Saar-Hunsrück erhält zur Unterstützung seiner Arbeit vom Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz 71 600 Euro. "Mit den Mitteln unterstützen wir den Verein dabei, Natur und Landschaft im Naturpark zusammen mit der Bevölkerung zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln", erklärte der zuständige Minister Reinhold Jost. "Gerade in den Bereichen Naturtourismus und Regionalentwicklung hat sich der Naturpark Saar-Hunsrück zu einem wichtigen Faktor in der Region entwickelt."
Wichtige Impulse gegeben


Aktuell biete der Naturpark die Kulisse für den künftigen grenzüberschreitenden Nationalpark Hunsrück-Hochwald. "Der Naturparkverein hat im Vorfeld der Gründungsphase bereits wichtige Impulse für unser Nationalparkprojekt gegeben. Und ich bin mir sicher, dass wir künftig Synergieeffekte nutzen können, etwa in der Nationalparkverwaltung und der Vermarktung der Gesamtregion. Eine enge Kooperation der beiden Parks versteht sich von selbst", sagte Jost bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids vor wenigen Tagen in Weiskirchen.

Der grenzüberschreitende Naturpark Saar-Hunsrück erstreckt sich von Perl und Konz an der Mosel, dem Saar-Nied-Gau im Westen über das Saar-Nahe-Bergland mit dem St. Wendeler Hügelland bis zum Idarkopf im Hunsrück. Als einer von 102 ausgewiesenen Naturparks in Deutschland zählt der Naturpark Saar-Hunsrück mit einer Größe von rund 2055 Quadratkilometern zu den zehn größten Parks. Er wird vom Verein Naturpark Saar-Hunsrück gemanagt. Von der Gründung 1980 bis zum Jahr 2004 bestand je Bundesland ein selbständiger Verein; im Saarland mit Sitz in Weiskirchen. Dann erfolgte eine Verschmelzung zu einem Verein mit Sitz in Hermeskeil. Im Saarland befinden sich das Naturpark-Informationszentrum in Weiskirchen und die Informationsstellen "Cloef-Atrium" in Orscholz und "Haus Saargau" in Gisingen.