Mountainbike-Debatte Hochwaldgemeinden sollten zusammenarbeiten

Die Mountainbike-Pläne in Weiskirchen waren umstritten, die Sorge um den Eingriff in den Lebensraum des Rotwilds ist durchaus berechtigt. Hier musste abgewogen werden. Und obwohl man es nie allen recht machen kann, macht das, was jetzt beschlossen wurde, es niemandem recht.

Kommentar Martin Trappen zu Mountainbike-Pfad Weiskrichen
Foto: Robby Lorenz

Das Wild in dem Waldstück zwischen Weiskirchen und Rappweiler wird nun zwar nicht gestört, aber es entstehen auch keine Strecken, auf denen die Mountainbiker gerne fahren wollen. So lässt sich das von der Verwaltung angestrebte Ziel, das illegale Mountainbike-Fahren einzudämmen, kaum erreichen. Man sollte die Sache daher noch einmal grundsätzlich überdenken und – wie in der Sitzung vorgeschlagen – sich mit den anderen Hochwaldkommunen zusammenschließen, um ein gemeinsames Angebot für Mountainbike-Fans aufzubauen.