Weiskirchen/Konfeld Auf diese Wehr ist jederzeit Verlass

Weiskirchen · Der Löschbezirk Weiskirchen/Konfeld blickte auf ein einsatzreiches Jahr zurück.

 Bei den Übungen des Löschbezirks Weiskirchen-Konfeld stand wiederholt die Personenrettung im Mittelpunkt.

Bei den Übungen des Löschbezirks Weiskirchen-Konfeld stand wiederholt die Personenrettung im Mittelpunkt.

Foto: Erich Brücker

(eb) „Mit knapp 4200 Einsatzstunden liegt ein äußerst ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr 2018 im Dienste und zum Wohle unserer Bevölkerung hinter uns“, zog Löschbezirksführer Patrick Barth vom Löschbezirk Weiskirchen/Konfeld Bilanz des vergangenen Jahres. „Das sind rund 1000 Stunden mehr als im Jahr 2017 zuvor, aber auch knapp doppelt so viele wie in den Jahren seit 2012. Hierfür meinen herzlichen Dank für diese nicht selbstverständliche ehrenamtliche Arbeit“, sagte er vor einer nahezu versammelter Mannschaft in der Jahreshauptversammlung. Nicht aufgeführt seien die unzähligen Einsatzstunden der Löschbezirksführung, der Führungskräfte, der Jugendwarte, der Höhenretter, für die Teilnahme an 20 Lehrgängen (37 Teilnehmer) sowie in der Aus- und Fortbildung.

Von insgesamt 41 Einsatzkräften waren 36 erschienen. Neben seinen Feuerwehrkameraden begrüßte Barth mit Wolfgang Hübschen den neuen Bürgermeister und obersten Feuerwehrchef, den Ehrenkreisbrandinspektor Manfred Barth, die Ehrenwehrführer der Gemeinde Peter Theobald und Karl Josef Kasch, den Gemeindejugendfeuerwehrwart Volker Sauer, Mitglieder der Jugendfeuerwehr, der Altersabteilung sowie des Fördervereins. Weiskirchens Ortsvorsteherin Ingrid Wilkin interessierte sich ebenso für die Arbeit des Rettungsdienstes wie ihr Kollege Wolfgang Sauer aus Konfeld.

Anerkennender Applaus der Ehrengäste war Zeichen der Wertschätzung für die Einsatzkräfte. „Unsere Feuerwehr ist mit Fahrzeugen und Gerätschaften gut aufgestellt, hat einen hohen Ausbildungsstand und die Bürger können sich auf sie verlassen. Für ihre Anliegen habe ich stets ein offenes Ohr, wird im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützt“, versicherte Bürgermeister Hübschen und dankte auch im Namen aller Ehrengäste der Wehr für den selbstlosen Einsatz.

Insgesamt mussten die Feuerwehrleute 126 Mal (1049 Stunden) ausrücken. Davon waren 90 den technischen Hilfeleistungen geschuldet, zu denen die 63 Einsätze im Juni wegen des Unwetters zählten. 28 Brandeinsätze, überwiegend kleinere, wurden registriert. Zudem wurden 24 Übungen – davon vier gemeindeübergreifend – mit 1050 Arbeitsstunden abgeleistet. Bei den meisten Übungseinsätzen waren Andreas Bies (22), Frank Gubernator (21) und Oliver Hewer (19) mit von der Partie, die hierfür ein Präsent erhielten. „Die Übungsteilnahme ist verbesserungswürdig“, monierte Barth.

Mit 39 Feuerwehrmännern, davon gehören fünf Mitglieder der Höhenrettung an, und zwei Frauen ist der Löschbezirk gut aufgestellt. Die Altersabteilung zählt 29 Kameraden.

In der Jugendwehr erlernen elf Jungen und zwei Mädchen das Feuerwehr-ABC.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort