Jahresrückblick des Löschbezirks Weiskirchen-Konfeld

Jahresrückblick des Löschbezirks Weiskirchen-Koneld : Wehr rückte über 60 Mal zu Einsätzen aus

Der Löschbezirk von Weiskirchen-Konfeld zog Bilanz: 44 Einsatzkräfte engagieren sich, dazu 13 Mitglieder in der Jugendwehr.

Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Löschbezirk (Lbz) Weiskirchen-Konfeld haben kürzlich in ihrer Feuerwache einen Blick auf das zurückliegende Jahr geworfen. Löschbezirksführer Patrick Barth begrüßte dabei mit Bürgermeister Wolfgang Hübschen den obersten Chef der Gemeindefeuerwehr. Ebenfalls anwesend waren Gemeinde-Wehrführer Jürgen Barth und Gemeindejugendwart Volker Sauer sowie die Ehrenfeuerwehrmänner Manfred Barth (Ehrenkreisbrandinspekteur), Karl Josef Kasch und Peter Theobald (Ehrenwehrführer) aus der Kurgemeinde.

In einem ersten Tagesordnungspunkt nannte der Löschbezirksführer Zahlen zum Personal des Löschbezirks. Derzeit hat der Lbz 44 aktive Mitglieder, davon drei Frauen im Einsatz, fünf Männer gehören zudem der SRHT (Höhenrettung) an. Die Jugendwehr zählt 13 Jungen und Mädchen, derweil in der Altersabteilung 28 Kameraden gelistet sind. Bei drei Neuzugängen und einem Austritt zählt der Löschbezirk insgesamt 85 Personen.

Barth listete 61 getätigte Einsätze auf. Das waren drei weniger als im Vorjahr, in dem es noch zusätzlich 62 Unwettereinsätze gegeben hatte. Dem Rettungsdienst wurde sechs Mal geholfen, je ein Groß- und Mittelbrand sowie zwölf Kleinbrände in der Fläche mussten gelöscht werden. Die SRHT wurde zweimal unterstützt. Technische Hilfen wurden 16 Mal geleistet. Bei einem Verkehrsunfall in Rappweiler wurde ein Mensch gerettet; eine Person drohte vom Dach zu springen und konnte ebenfalls gerettet werden. Mit neun waren die meisten Einsätze im Juni, derweil jeweils acht im Juli und Dezember waren und je sieben im März und September.

Bei 23 Übungen waren durchschnittlich 25 Feuerwehrleute anwesend. 14 Lehrgänge konnten die Feuerwehrmänner und -frauen besuchen. 21 Teilnehmer machten davon Gebrauch. An Brandwachen wurden 108 über die Fastnachtszeit gestellt, 20 am Kurparkfest sowie 22 anlässlich der AfD-Veranstaltung.

„Insgesamt haben wir über 3976 Stunden für die Sicherheit unserer Bevölkerung aufgebracht. Hierfür danke ich meinen Kameraden ganz herzlich“, stellte Barth zufrieden fest. Das waren etwa 200 Stunden weniger als im Vorjahr, aber mehr als in den Jahren zuvor, als die Spanne von 2200 bis 3100 Stunden reichte. Diese geleisteten Stunden teilen sich in 740 Einsatzstunden, 1170 Übungsstunden, 530 Stunden für Aus- und Fortbildung sowie 165 Brandwachen auf. Weitere 250 Stunden sind für Zug- und Gruppenführerbesprechungen angefallen, 120 für Arbeitseinsätze rund um das Gerätehaus. Die weiteren 800 Stunden teilen sich auf in Aktivitäten wie etwa 200 Stunden Rallye, 205 Stunden Atemschutz- und Gerätepflege, 65 Stunden Arbeiten in der Schlauchwerkstatt, 60 Stunden St. Martin sowie weitere Maßnahmen.

„Alle einzeln aufzuzählen würde den Rahmen sprengen“, sagte Barth, hier hätte er annähernd 50 Termine etwa aufzählen müssen, dazu noch der Besuch von Feuerwehrfesten.

Nahezu die gleichen Termine, viele zum Wohle der Dorfgemeinschaft, werden auch im neuen Jahr anfallen. Es wurden aber auch Mittel und Spenden von Firmen und Betrieben, die der Wehr nahestehen, sowie Eigenmittel in die Anschaffung von Geräten, Werkzeugen, Schutzkleidung, Regenjacken und weiterer Hilfsmittel gesteckt.

Die Rettung von Personen mit der Schleifkorbtrage in Zusammenarbeit mit der Höhenrettung war Thema bei der Übung aus einem Gebäude. Foto: eb

„Insgesamt können wir auf ein erneut ereignisreiches Jahr, in dem wir keine Langeweile schieben mussten, zurückblicken. Wir haben ordentlich gearbeitet“, beendete Barth seine Ausführungen, die ein anerkennendes Nicken sowie ein Daumen hoch vom Bürgermeister und Gemeindewehrführer einbrachten. „Auf euch Jungs ist Verlass, wir sind euch für eure nicht alltägliche ehrenamtliche Arbeit zu hohem Dank verpflichtet und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten die Feuerwehr stets fördern“, lautete das Lob der obersten Feuerwehrmänner.