Jahresabschlussübung der Löschbezirke der Gemeinde Weiskirchen

Übung bei Weiskirchen : Übung zur Rettung von Pferd und Mensch

Bei einer gemeinsamen Übung haben drei Löschbezirke der Gemeinde Weiskirchen ihr Können unter Beweis gestellt.

Zur Jahresabschlussübung hatte Gemeindewehrführer Jürgen Barth die drei Löschbezirke (Lbz) der Gemeinde Weiskirchen, Weiskirchen/Konfeld, Rappweiler/Zwalbach und Weierweiler, alarmieren lassen. „Mit diesen Übungen stärken wir den Zusammenhalt der einzelnen Löschbezirke, fördern und verbessern die Zusammenarbeit, um für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein. Sie dient aber auch der Aus- und Fortbildung“, nennt der Gemeindewehrführer Barth Sinn und Zweck des gemeinschaftlichen Ausrückens.

„Um genügend Einsatzpersonal zu zeitkritischen Uhrzeiten zur Verfügung zu haben, werden bei Brandgrößen wie Häuser und Gebäude jeweils alle drei Löschbezirke alarmiert. Deshalb werde vier Mal im Jahr gemeinsam in allen Ortsteilen abwechselnd geübt“, klärt Barth weiter auf.

Beobachter waren neben vielen Dorfbewohnern auch der obersten Feuerwehrchef der Gemeindewehr, Bürgermeister Wolfgang Hübschen, sowie etliche Feuerwehrmänner, ehemalige Funktionsträger und auch Alterskameraden. Darunter befanden sich auch Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer und der Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Georg Flesch.

Nach der Alarmierung rückten gleich sieben Feuerwehrfahrzeuge der Gemeinde Richtung Weierweiler aus. Ziel war der Reiterhof Ruwerbach, in dessen Tenne und Scheune ein Brand gemeldet worden war. In den Gebäuden haben sich zudem mehrere Personen aufgehalten. Soweit die angenommene Schadensmeldung. Mit „Einleitung der Menschenrettung, Absuchen der Räumlichkeiten und Stallungen, auch mit einer Wärmebildkamera, die Brandbekämpfung, die Funkkoordination mit dem Einsatzleitwagen sowie die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke“, nannte der Gemeindewehrführer einige unmittelbar umzusetzende Arbeiten der Übung. Dem ortskundigen Löschbezirksführer Edmund Selzer aus Weierweiler oblag die Einsatzleitung. Seine erste Arbeit war die Gliederung der Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte. Dem heimischen Löschbezirk Weierweiler sowie dem Löschbezirk Weiskirchen/Konfeld wurde neben der Brandbekämpfung an unterschiedlichen Stätten des Reiterhofes noch die Suche nach vermisst gemeldeten Personen mit Atemschutz zugetragen. Aber auch die Stallungen, in denen die Pferde untergebracht waren, wurden nach Brandstellen und Personen untersucht.

Der Löschbezirk Rappweiler war mit dem Aufbau einer Wasserleitung beschäftigt. Hand in Hand wurde ordentlich gearbeitet. Nach rund einer Stunde waren sämtliche Löscharbeiten beendet, zwei Personen konnten rechtzeitig aus den Räumlichkeiten geborgen werden. Pferde und Feuerwehrleute kamen nicht zu schaden, so dass Löschbezirksführer Edmund Selzer seinem Wehrführer vermelden konnte: „Die Feuerwehr der Gemeinde Weiskirchen hat ihre Jahreshauptübung erfolgreich beendet.“ Dank sprachen Bürgermeister Wolfgang Hübschen und Gemeindewehrführer Jürgen Barth den Feuerwehrleuten für eine gelungene Übung aus. „Das Übungsziel wurde erreicht. Ihr habt mal wieder gezeigt, dass auf euch Verlass ist“, sagten beide unisono.

Folgende Fahrzeuge mit insgesamt etwa 55 Feuerwehrleuten waren bei der Übung im Einsatz: Löschbezirk Weierweiler: LF 8/6; Lbz Rappweiler-Zwalbach: MLF, SW 2000; Lbz Weiskirchen/Konfeld: ELW 1, HLF 20/25, TLF 16/25 und MTW.

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