Hero: Gegner des Vertrags müssen Farbe bekennen

Hero: Gegner des Vertrags müssen Farbe bekennen

Für Weiskirchens Bürgermeister Werner Hero ist das Nein zur Vertragsverlängerung eine "Schande für Weiskirchen" und den gesamten Hochwaldraum. "Das ist ein schwerer Schlag ins Kontor", sagte der Verwaltungschef auf SZ-Anfrage. Tourismus ist nach Heros Bekunden Wirtschaftsförderung. Bei der Gemeinderatssitzung am 12. Januar in Wadern, bei der es um interkommunale Zusammenarbeit ging, hatte SPD-Fraktionschef Karsten Kiefer Michael Diversy noch über den grünen Klee gelobt, jetzt habe er mit dafür gesorgt, dass die Leuchtturmgemeinde in Sachen Tourismus geschwächt wird, indem das "beste Pferd im Stall" rausgeworfen wird. "2017 wäre er zehn Jahre als Geschäftsführer im Amt gewesen."

Jetzt müsse dem Diplom-Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing und Steuerwesen vor dem 30. Juni gekündigt werden. So sieht es laut Hero der Vertrag vor. Dieser Kontrakt wäre nach seinem Bekunden jederzeit vor dem 30. Juni kündbar gewesen. "Jetzt müssen diejenigen, die den Vertrag von Diversy nicht mehr verlängern wollten, Farbe bekennen, wie es in Sachen Tourismus weitergehen soll." Vor der Abstimmung über die Vertragsverlängerung sei der Wirtschaftsplan der HTG einstimmig verabschiedet worden.

Her "Ich bin tief betroffen, da wir einen hochqualifizierten und geschätzten Kollegen verlieren", sagte Peter Klein, Geschäftsführer der Saarschleifenland-Tourismus GmbH. "Es ging nicht um meine Person", kommentierte Michael Diversy die Weigerung seinen Vertrag zu verlängern. "Man will die HTG zerschlagen."

< Das Interview mit Michael Diversy lesen Sie morgen.