Schülerzirkus: Grundschule Thailen feiert vollen Erfolg mit Zirkus „Flip Flop“

Schülerzirkus : Grundschule Thailen feiert vollen Erfolg mit Zirkus „Flip Flop“

Von Erich Brücker

„Herein spaziert, herein spaziert“, kündigte „Zirkusdirektor“ Tom-Erik Schmidt eine interessante und kurzweilige Vorstellung unzähliger Artisten, Jongleure, Clowns und Dompteure in der Manege des Zirkus Flip-Flop auf dem Wiesengelände oberhalb der Grundschule Thailen an. Der Viertklässler wurde von Klassenkameradin Anna Lena Dewald in ihren gekonnt vorgetragenen und witzigen Ansagen liebevoll unterstützt. Von Lampenfieber war beiden nichts anzumerken. Hierfür ernteten beide viel Applaus von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern, Geschwistern sowie auch Omas und Opas, die das Zirkuszelt bis auf den letzten Platz gefüllt hatten. Zum wiederholten Mal hatten sich die Grundschüler innerhalb einer Projektwoche mit dem Thema Zirkus auseinandergesetzt, um die Kreativität und Phantasie der Kinder zu fördern. Diese Woche stand unter dem Motto „Kinder stark machen“. „Wir haben das Zirkusprojekt durchgeführt, um einen Gegenpol zum schulischen Alltag zu haben“, betonte Schulleiter Matthias Koltes. In dieser Woche habe sich wieder einmal gezeigt, dass das praxisorientierte Arbeiten vielen Kindern sehr entgegenkommt, und sie sich in dieser Woche doch sehr wohl fühlen in der Schule.

Nahezu alle Kinder waren in die Darbietungen und Vorführungen eingebunden. Mit viel Eifer und Geschick waren sie beim Einstudieren ihrer Rollen bei der Sache, schließlich stand an den Projekttagen kein Rechnen, Lesen oder Schreiben auf dem Stundenplan. Zirkusluft schnuppern war angesagt. Hierfür schlüpften die Jungen und Mädchen in die Rollen von Clowns, Dompteuren, Cowboys, Piraten, Turnern oder Jongleuren. „Es war eine ganz tolle Idee mit dem Zirkus. Alle Nummern waren sehr gut. Man konnte viel lernen“, zeigte sich Ann-Kathrin Karrenbauer (4a) begeistert. Auch Alexander Gleser (4a) fand das Projekt toll, denn es war einfach mal was anderes. „Unsere Zirkusnummern aufführen zu können, war schon super und affengeil, vor allem weil auch viele Zuschauer da waren“, sagte der Viertklässler. Hannes Jost (4a) hatte sich mit der Dressur von Tauben beschäftigt. „Ich fand die Dressur mit den Ziegen toll“, sagte Anne Brill aus der Klasse 4a. Derweil hatte Chayenne Gimmler aus der Parallelklasse die Bodenturner, Cowboys und Clows ganz oben auf ihrer Favoritenliste stehen. Und Pascal Ochmann (4b) fand ebenso die Clowns, aber auch Samson am witzigsten.

Letztendlich war den Besuchern ein abwechslungsreiches Zirkusprogramm geboten worden. „Manege frei könnte öfter sein“, so der Tenor bei allen Schülern. „Bei der Zirkusvorstellung wurde deutlich, dass unsere Schüler über viele unterschiedliche Talente verfügen. Es hat sie mit Stolz erfüllt, ihre Fähigkeiten einem größeren Publikum zeigen zu können. Auch wir sind stolz auf ihre Leistungen“, zog Koltes ein zufrieden stellendes Resümee über die Projektwoche.