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Eine Geschäftsidee kommt gut an

Weiskirchen. Ausgefallenes Tuning, das Aufmöbeln alter Motorräder oder Mopeds, innovative Ideen für Ladenbau oder auch Kleidung für junge Leute wie Shirts, Pullis oder Caps, das alles bietet „Loon Lifestyle“– und ein Café. Erich Brücker

"Mit der Eröffnung unseres Geschäftes haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen. Es hat sich gut entwickelt", ist David Heck vom "Loon Lifestyle" in Weiskirchen über den Zuspruch, den das etwas andere Geschäft im Gewerbegebiet erfährt, gegenüber der SZ äußerst zufrieden. Es sei durchaus ein lohnendes Geschäft geworden. Die SZ hatte vor zwölf Monaten über sein Projekt berichtet.



Zusammen mit Dominik Port betreibt er seit April vergangenen Jahres das Loon Lifestyle. Über Arbeit können sich beide nicht beklagen, mittlerweile ist mit Marvin Moser als Auszubildender für visuelles Marketing ein Dritter mit im Boot.

"Unsere privaten Kunden haben ein Alter von 15 bis über 50 Jahre und kommen aus dem gesamten südwestdeutschen Raum, auch aus dem angrenzenden Ausland", erzählt der junge Mann weiter. Lässig coole Kleidung wie Shirts, Pullis oder Caps sind im Angebot, hauptsächlich für die jüngere Generation. Aber auch andere Geschäfte gehören zu den Kunden. "Für ein Modegeschäft in St. Wendel bauen wir gerade Ausstellungsregale, bestehend aus Paletten, die nach Kundenwünschen entsprechend bearbeitet werden", nennt Heck eine derzeitige Arbeit. Mit Euro-Holzpaletten arbeiten sei ein neuer modischer Trend.

Im Motorradbereich arbeitet man mit Bodo Schmitt Motorsport in Schmelz zusammen, baut normale Motorräder zu ausgefallenen Unikaten mit besonderen Rädern, Tanks, Lenkern oder Sitzen um, nutzt diese für eigene oder fremde Werbezwecke, aber auch zum Verkauf. Lackierarbeiten werden ebenfalls verrichtet. "Wir legen schon Wert darauf, dass die Maschinen für den Straßenverkehr zugelassen werden können", sagt Heck.

Aber auch Privatpersonen haben Vorstellungen und Pläne, wie zum Beispiel ihr altes vergammeltes Motorrad oder Moped wieder wie neu aussehen soll. "Erste Entwürfe werden gemeinsam am Computer gefertigt, nachgebessert und in der Werkstatt dann in detaillierter Handarbeit gefertigt", beschreibt der gelernte Kfz-Mechatroniker den Werdegang eines Unikates.

Etwa 250 bis 300 Arbeitsstunden kommen so zusammen. Nahezu alle Marken können ansprechend umgebaut werden. Die Bezahlung richtet sich nach Umfang der Arbeiten und Verwendung der Materialien.