„Ein Glücksfall für das Saarland“

„Ein Glücksfall für das Saarland“

Seit einem Vierteljahrhundert leitet Dr. Klaus Steinbach als ärztlicher Direktor die Hochwaldkliniken Weiskirchen. Das Jubiläum wurde am Freitag gefeiert. Später im Jahr wird er den Saar-Verdienstorden erhalten.

Als einen "Glücksfall für das Saarland" hat Ministerpräsidentin Annegret Krampf-Karrenbauer Dr. Klaus Steinbach (63) bezeichnet. Beim Festakt zum 25-jährigen Dienstjubiläum des renommierten Sportmediziners und ärztlichen Direktors der Weiskircher Hochwald-Kliniken würdigte sie die außerordentlichen Verdiente Steinbachs als Weltklasseschwimmer, Sportfunktionär und Mediziner.

Weitere namhafte Gäste, darunter der Präsident des saarländischen Landtages und des Landessportverbandes Saar, Klaus Meiser , und Professor Dr. Wilfried Kindermann, der ehemalige Leiter des Institutes für Sport- und Präventionsmedizin in Saarbrücken, stießen in das gleiche Horn. Das Saarland werde diese besonderen Verdienste in naher Zukunft mit der Verleihung des saarländischen Verdienstordens auch noch entsprechend würdigen, kündigte die saarländische Regierungschefin bei dem Festakt in Weiskirchen an.

Bernd Molzberger, der Geschäftsführer der ctt-Reha-Fachkliniken, konnte zahlreiche namhafte Gäste und Redner zu dem Festakt zu Ehren von Dr. Klaus Steinbach in der Weiskircher Hochwald-Klinik begrüßen, darunter auch der Vorstandsvorsitzende der St. Hildegard-Stiftung, Dr. Hans Wendtner, seine Stellvertreterin, Schwester Dr. Basina Kloos, die Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung im Saarland, Stephanie Becker-Kretschmer, sowie alle namhaften Vertreter der verschiedenen Gremien innerhalb der Hochwald-Klinik.

Die kaufmännische Direktorin Brigitta Wendt, Pflegedirektor Harald Hintz, der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Dr. Martin Schlickel, und Therapiedirektor Stefan Werron gratulierten im Namen aller Mitarbeiter "ihrem Professor" mit einer riesigen Bilder-Torte.

In der Tat kann Professor Klaus Steinbach, der auch Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Sportmedizin ist, gleich drei herausragende Karrieren vorweisen. Zum einen sammelte er als Weltklasseschwimmer Titel, Rekorde und Medaillen bei nationalen wie internationalen Meisterschaften, bei Welt- und Europameisterschaft sowie bei den Olympischen Spielen, bei denen er einen Silber- und eine Bronzemedaille gewann. Als Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) von 2002 bis zur Fusion mit dem Deutschen Sportbund 2006 und Chef de Mission der deutschen Olympia-Mannschaft (2000 und 2004) lenkte er den deutschen Leistungssport in erfolgreiche Gefilde. Und als Sportmediziner mit einem guten Händchen sowohl für seine Patienten als auch Mitarbeiter setzte er zudem im Hochwald ganz besondere Akzente. Landtagspräsident Klaus Meiser und Gesundheitsministerin Monika Bachmann konnten dies als ehemalige Patienten nur bestätigen.

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