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Eichenlaubschule Weiskirche lud kürzlich zum Medienkompetenztag ein

Medienkompetenztag in Weiskirchen : Aktionstag gibt Einblick in die digitale Welt

Die Vermittlung von Medienkompetenz hat sich die Eichenlaubschule (ELS) Weiskirchen bei der Organisation des Projekttages „Digisnick“ auf die Fahne geschrieben. Daher wurde an diesem Tag der übliche Stundenplan über den Haufen geworfen und stattdessen wurden Workshops zur Förderung der Medienkompetenz angeboten.

Federführend beim Aktionstag mitgewirkt haben die ELS-Lehrkräfte Julia Frei und Anika Kirsch. Zusammen mit dem Didaktikleiter Alexander Koch stellten sie ein abwechslungsreiches und informatives Programm zusammen. Experten aus den Bereichen Medien, Digitalisierung, Polizei und Jugendschutz stellten die fachliche Begleitung der Workshops sicher.

Ohne die Zusammenarbeit mit den Nachbarschulen wäre der Projekttag nach Angaben der ELS nicht möglich gewesen. Diese hatten iPads ausgeliehen, die für die Durchführung der Workshops unerlässlich waren. Als Moderator konnte die ELS Dejan Mihajlovic gewinnen. Er ist Vorstandsmitglied des Vereins „D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt“ und will, wie er sagt, „Bildung von morgen heute schon denken“.

Mihajlovic erklärte den Schülern und Lehrern den Ablauf der Veranstaltung. Das zeitliche und organisatorische Schema des normalen Schultages wurde dabei durchbrochen. Die Jungen und Mädchen konnten so in der Hochwaldhalle Weiskirchen auch eigenständig Kurse anbieten und Wissen vermitteln. Die Workshops wurden zuvor auf einer Bühne vorgestellt. Per Handzeichen konnten die Schüler Interesse an bestimmten Themen bekunden. Bei positiver Resonanz erhielten sie den Zuschlag und wurden so zu „Teilgebern“.

In den von ihnen geleiteten Workshops boten die Jungen und Mädchen ein abwechslungsreiches Programm. Sie programmierten Roboter, stellten eine QR-Code-Rallye zusammen und boten den Erwachsenen einen Einblick in ihre mediale Erfahrungswelt. So gab es Workshops zur App „Tik Tok“ und zum Spiel „Fortnite“. Dabei kamen auch die damit einhergehenden Risiken zur Sprache.

ELS-Leiterin Rita Dibos zeigte sich mit dem Austausch zufrieden: „Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, uns Erwachsenen ihre Faszination für Computerspiele zu erklären. Sie stellten sich unseren kritischen Fragen und konnten unsere Skepsis gut nachvollziehen.“ Währenddessen ging es in den Workshops der Lehrer unter anderem um mediengestützten Matheunterricht oder auch Nachhaltigkeit im Alltag.

Neben den Workshops bestand im Eltern-Medien-Café die Gelegenheit für die Teilnehmer, sich mit den Referenten vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien zu unterhalten. Außerdem stellte die ELS ihren Schulserver „Iserv“ im Rahmen des Projekttages vor. Die Berichterstattung über „Digisnick“ übernahmen die Lehrer und Schüler selbst. Dabei setzten sie auf die Onlineplattform Instagram.

Schulleiterin Dibos zog letztlich ein zufriedenes Fazit: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben das ganz super gemacht und wir können mächtig stolz sein, dass alles so problemlos geklappt hat.“