| 20:15 Uhr

Weiskirchen
Auf dem Weg zum digitalen Klassenzimmer

Die Lehrer der Eichenlaubschule (ELS) bei der europaweit größten Tagung im Bereich digitales Lernen.
Die Lehrer der Eichenlaubschule (ELS) bei der europaweit größten Tagung im Bereich digitales Lernen. FOTO: ELS / mobile.schule
Weiskirchen. Die Eichenlaubschule (ELS) nahm mit drei Lehrern an der europaweit größten Tagung im Bereich digitales Lernen teil. An zwei Tagen bildeten sich bei der „mobile.schule“ (molol18) in Oldenburg insgesamt 1000 Teilnehmer in mehr als 200 Workshops fort und hörten Vorträge der Mediendidaktiker Philippe Wampfler und Axel Krommer. Für die ELS angereist waren Julia Frei, Anika Kirsch und Thomas Klos. „Als Lehrer sollte man sich immer fortbilden und mit der Zeit gehen. Da nimmt man auch eine weite Reise und die so entstehenden Kosten in Kauf“, sagt Klos.

Die Eichenlaubschule (ELS) nahm mit drei Lehrern an der europaweit größten Tagung im Bereich digitales Lernen teil. An zwei Tagen bildeten sich bei der „mobile.schule“ (molol18) in Oldenburg insgesamt 1000 Teilnehmer in mehr als 200 Workshops fort und hörten Vorträge der Mediendidaktiker Philippe Wampfler und Axel Krommer. Für die ELS angereist waren Julia Frei, Anika Kirsch und Thomas Klos. „Als Lehrer sollte man sich immer fortbilden und mit der Zeit gehen. Da nimmt man auch eine weite Reise und die so entstehenden Kosten in Kauf“, sagt Klos.


„Auf der Tagung für ‚mobiles Lernen mit Tablets und Co.’ konnten wir wertvolle Anregungen für unseren Unterricht mit digitalen Medien sammeln. Wir waren übrigens die einzigen Teilnehmer aus dem Saarland“, ergänzt Frei. Nach Worten der Lehrer erhielten sie viele Ideen für das im kommenden Schuljahr neue Fach „Medienkompetenz“. Damit sollen die grundlegenden Fähigkeiten im Bereich digitale Medien vermittelt werden. Ein weiterer Schritt könne die Ausstattung aller Klassenräume mit W-Lan, kabelloser Übertragungstechnik auf Beamer und eine Eins-zu-ein-Ausstattung aller Schüler mit Tablets sein. Ohne Fördergelder oder Elternfinanzierung werde dies aber wohl noch länger ein Traum bleiben, heißt es vonseiten der Schule.

Derzeit teilen sich die rund 500 Schüler 20 vom Förderverein der Schule finanzierte IPads. Dies sei zu wenig. „Wir machen das Beste daraus und sind aber gleichzeitig offen für neue Ideen“, verrät Kirsch. Schulen hätten mittlerweile die Aufgabe, Schüler auf Berufe vorzubereiten, die noch nicht erfunden seien. „Zumindest das neu geschaffene Fach ist ein erster Schritt, verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln“, sagt Kirsch.