Nach der Wiederwahl Gesundheitsversorgung bleibt für ihn Chefsache

Wadern · Mit einem Sieg hat Jochen Kuttler schon gerechnet. „Nur nicht mit dieser Höhe“, verrät der am 9. Juni wiedergewählte Bürgermeister der Stadt Wadern. „Das Wahlergebnis ist für mich der Beweis, dass ich offenbar nicht alles falsch gemacht habe“, kommentiert das Gründungsmitglied der Wählerinitiative ProHochwald die 64,60 Prozent der Stimmen, die er erhalten hat.

 Jochen Kuttlers Konkurrentin bei der Bürgermeisterwahl Kathrin Müller gratuliert dem alten und neuen Verwaltungsschef von Wadern.

Jochen Kuttlers Konkurrentin bei der Bürgermeisterwahl Kathrin Müller gratuliert dem alten und neuen Verwaltungsschef von Wadern.

Foto: Erich Brücker

Von 12 978 Wahlberechtigten votierten 7509 für ihn. Seine Herausforderin Kathrin Müller von der CDU erhielt 35,40 Prozent der abgegebenen Stimmen (3357 Stimmen). Ins Schwärmen gerät der 53-jährige gelernte Journalist über die „unfassbare Solidarität“, mit der ihn sein Team im Wahlkampf beflügelt habe. „Mit 60 Leuten haben wir in drei Stunden 8650 Flugblätter verteilt.“ Der älteste Helfer sei 86 Jahre alt, der jüngste drei. Kuttler: „Ob bei der Verteilung von Flugblättern, beim Plakate kleben oder bei anderen Dingen: Wenn man Gemeinschaft lebt, dann wird auch wieder eine Gemeinschaft daraus.“ Stolz und froh macht ihn, dass er im Herbst in seine zweite Amtszeit startet. „Der Bürgermeisterwahlkampf war komplett Jochen Kuttler“, verrät der Nunkircher. „Fast jedes Foto habe ich gemacht oder zumindest bearbeitet, jede Zeile geschrieben“ – so wie seine Vorstellungen zur medizinischen Gesundheitsvorsorge in der Region, die er zu Papier gebracht hat.