Zweite Waderner LAN-Party wieder ein großer Erfolg

Zweite Waderner LAN-Party wieder ein großer Erfolg

Wadern. Bereits während der im Jahr 2007 mit großem Erfolg durchgeführten LAN-Party an der Graf-Anton-Schule in Wadern war von einigen Schülern der Wunsch ausgesprochen worden, eine solche Veranstaltung erneut zu planen. Dieser Wunsch war seitdem nie ganz verstummt, und so wurde das Projekt "LAN-Party" in eine neue Runde geschickt

Wadern. Bereits während der im Jahr 2007 mit großem Erfolg durchgeführten LAN-Party an der Graf-Anton-Schule in Wadern war von einigen Schülern der Wunsch ausgesprochen worden, eine solche Veranstaltung erneut zu planen. Dieser Wunsch war seitdem nie ganz verstummt, und so wurde das Projekt "LAN-Party" in eine neue Runde geschickt. Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8 waren kurz vor den Weihnachtsferien eingeladen, sich für dieses nächtliche Event anzumelden.Pädagogisch sinnvollNach eifrigen Vorbereitungen konnten dank der tatkräftigen Mithilfe der Schulleitung, einiger Lehrer, des Hausmeisters, der Schulsekretärin und natürlich der teilnehmenden Schüler mehr als 40 Computer zu einem Netzwerk (LAN - Local Area Network) zusammengeschlossen werden. Auch dieses Mal stand das Ziel eines pädagogisch sinnvollen Umgangs mit Computerspielen im Mittelpunkt. Die ausgewählten Spiele aus den Bereichen Aufbaustrategie und Autorennsimulation sorgten für dauerhaften Spielspaß über die ganze Nacht hinweg. Eindrucksvoll konnte man sich davon überzeugen, dass die scheinbar einfache und oft verbreitete Gleichung "Computerspiel gleich Ballerspiel" in keiner Weise zu rechtfertigen ist. Vor allem das Aufbaustrategiespiel "Civilization 4" sorgte für regen sozialen Austausch der Schüler untereinander. Auf diese Weise entstanden bei Schülern ganz unterschiedlicher Klassenstufen Gespräche, die im normalen Schulalltag nicht zu Stande gekommen wären. Auch die gegenseitige Unterstützung beim Aufbau und der Konfiguration der Computer förderte ein besseres Verständnis untereinander. Neben der Gewährleistung eines störungsfreien Betriebes der Computer wurden auch ganz andere Tätigkeiten, wie sie zum reibungslosen Ablauf einer solchen Veranstaltung notwendig sind, von den Schülern übernommen. THW stellte Feldbetten aufDrei Mädchen der zehnten Klassenstufe sorgten für das leibliche Wohl und mit ihrer deftigen Reispfanne dafür, dass sich ausgehungerte Spieler die ganze Nacht über stärken konnten. Als Durstlöscher wurden ausschließlich Mineralwasser und Apfelschorle angeboten, dies gebot schon das große Engagement der Schule im Bereich Gesundheit beziehungsweise Gesundheitserziehung. Auch die medizinische Betreuung war durch mehrere Mitglieder des Schulsanitätsdienstes die ganze Nacht über gesichert. Ihre speziellen Fähigkeiten brauchten aber in dieser Nacht nicht zum Einsatz zu kommen, so dass diese Schüler fleißig "mitzocken" konnten. Um dem eventuell aufkommenden Schlafbedürfnis einiger Teilnehmer Rechnung zu tragen, wurden vom THW dankenswerterweise Feldbetten zur Verfügung gestellt, die in einem Nebenraum der Sporthalle aufgebaut wurden. Der von einigen Teilnehmern geäußerte Wunsch, die Veranstaltung am nächsten Wochenende zu wiederholen, wird sich zwar nicht erfüllen, aber eine mögliche Fortsetzung ist in den Terminkalender des nächsten Jahres aufgenommen.

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