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Wirtschaftsministerium unterstützt Bau von Ferienhäusern am Golfpark

Kostenpflichtiger Inhalt: Nunkirchen : Zuschuss für Bauprojekt am Golfpark

1,4 Millionen Euro werden in Nunkirchen für den Bau von sechs Ferienhäusern investiert. Einen Zuschuss hat Anke Rehlinger überbracht.

Wie traumhaft schön der Hochwald sein kann, erkennen Besucher des Golfparks Weiherhof vor den Toren Nunkirchens auf den ersten Blick. Und der Golfclub Weiherhof selber will sich auch touristisch noch attraktiver aufstellen, obwohl er heute bereits zu den gepflegtesten Golfanlagen im Saarland zählt. „Wir errichten hier aktuell sechs Ferienhäuser, die bereits im kommenden Mai eröffnet werden sollen“, berichtet Präsident und Eigentümer Horst Wintrich am Montag im Gespräch mit der SZ, während er auf die Ankunft der Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger wartet. Die soll nämlich einen Förderbescheid von 285 200 Euro im Gepäck haben, der die Gesamtinvestition des Golfclubs von rund 1,4 Millionen Euro finanziell entlasten soll.

Stolz verweist Wintrich auf eine Gesamtfläche von rund 90 Hektar, auf der auf dem Golfpark Weiherhof den zurzeit etwa 700 Mitgliedern und vielen Gästen, die zum Teil für ihre Anreise nach Nunkirchen lange Wege auf sich nehmen, einiges geboten wird. „Unserem exklusiven Service entspricht auch das gehobene Ambiente, mit dem unsere Ferienhäuser eingerichtet und ausgestattet werden.“ Auf die nicht zuletzt daraus resultierende erhebliche Investition für die neuen Ferienhäuser angesprochen, fügt der Präsident stolz hinzu, dass es zweifellos für die harmonische Atmosphäre im Golfclub spreche, dass die Gesamtkosten durch ein hohes Maß an Eigenleistung durch die Mitglieder reduziert werden konnten.

Inzwischen ist auch die Ministerin eingetroffen, die zunächst dem Präsidenten den Förderbescheid aushändigt. „Nicht ohne Grund sind wir als einziges Bundesland für Nachhaltigkeit und Aktivtourismus zertifiziert“, sagt Rehlinger und versichert im selben Atemzug, dass sie den vom Golfclub beantragten Förderbescheid allzu gerne mit einem „grünen Haken“ abgesegnet habe: „Wir fördern gerne kommunale touristische Aktivitäten, noch lieber allerdings schießen wir Steuergelder hinzu, wenn private Investoren Anreize setzen, mit denen neue Besucher ins Saarland gelockt werden können.“

Dann geht es raus zu der Baustelle, wo die sechs Ferienhäuser in Holzbauweise gerade entstehen. Die Ministerin sagt: „Beim Lesen des Förderantrages habe ich mich etwas über die ambitionierte Zeitplanung gewundert. Aber angesichts der zum Teil bereits vorhandenen winterdichten Rohbauten kann ich den Plan durchaus nachvollziehen, dass diese schmucken Ferienhäuser in der Tat schon im Frühjahr in Betrieb genommen werden sollen.“ Auch mit diesem neuen touristischen Angebot könne die Visitenkarte des Saarlandes noch attraktiver gestaltet werden.