Blutspende: Wieder viele Freiwillige am Start

Blutspende : Wieder viele Freiwillige am Start

Wadern dankt den zahlreichen treuen  Blutspendern mit Urkunden und Ehrenzeichen.

Überzeugungsarbeit für das Blutspenden muss in der Hochwaldstadt Wadern eigentlich nicht mehr geleistet werden, denn seit etlichen Jahren kommen die Blutspender in großer Anzahl zum Aderlass. Auch die jüngste Spendenaktion in der Herbert-Klein-Halle, der insgesamt 144. Termin seit 1967, war mit 310 Mehrfachspendern wiederum sehr gut besucht, dazu wurden zehn Erstspender registriert.

„Ein Sonderlob an unsere große treue Stammkundschaft, aber auch an die vielen jugendlichen Erstspender“, dankte Paul Schmitt, der DRK-Beauftragte für das Blutspenden im Hochwald, auch im Namen unzähliger geretteter Menschen, die schon eine Blutspende erhalten haben und damit am Leben bleiben konnten. Für die Stadt Wadern gratulierte Bürgermeister Jochen Kuttler den zahlreichen Wiederholungstätern für ihren selbstlosen Einsatz zur Rettung von Menschenleben. Er sprach ihnen Dank, Anerkennung und Respekt aus. „Sie stellen sich dieser freiwilligen Aufgabe im Dienste am Mitmenschen mit großer Bravour“, lobte der Bürgermeister. Sein Dank galt aber auch den rund 60 freiwilligen Rotkreuzlern aus den Ortsvereinen Noswendel, Nunkirchen, Wedern, Morscholz, Wadern, Löstertal und Wadrill, die neben den Ärzten des Blutspendendienstes Bad Kreuznach bei der Abnahme der Blutspenden im Einsatz sind. DRK-Referent Christoph Ernwein appellierte an die Blutspender, im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für das Blutspenden zu machen. Nur etwa drei Prozent aus der deutschen Bevölkerung stellen sich dem Blutspenden. Mit doppelt so viel gäbe es wohl kaum Probleme an Blutkonserven. Schließlich können mit einer Blutspende drei Menschenleben gerettet werden. Ernwein berichtete den Blutspendern, was mit ihren Blutspenden geschieht. „Außerdem dient die Blutspende zur eigenen Sicherheit, denn vor der Weitergabe des Blutes wird dieses auf eventuelle Krankheiten untersucht“, sagte Ernwein.

„Darauf dürfen Sie stolz sein“, unter diesem Motto gratulierten Schmitt, Kuttler und Ernwein wiederum den zahlreichen Mehrfachspendern, die mit Ehrenzeichen, Urkunden und Geschenken ausgezeichnet wurden.

Für 125 Blutspenden wurde Horst Herrmann aus Weiskirchen ausgezeichnet. „Mit 18 Jahren habe ich bei der Bundeswehr mit dem Blutspenden begonnen“, sagt der 59-Jährige. Die Hilfe für andere ist für ihn eigene Gesundheitsfürsorge. Seitdem ist er dabei geblieben, weil ein Aderlass seinem Körper auch stets gut getan habe. Alljährlich liefere er vier bis fünf Blutspenden ab.

Die nächste Gelegenheit zur Blutspende ist in Wadern wieder am 10. August.