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Benefizaktion
Wertschätzung für Mitmenschen in Not

Zum Nikolaustag wurden die Kinder von der Waderner Tafel reichlich beschenkt mit einer Tüte gefüllt mit Süßigkeiten und Obst, die das Haco-Center Wadern spendiert hatte.
Zum Nikolaustag wurden die Kinder von der Waderner Tafel reichlich beschenkt mit einer Tüte gefüllt mit Süßigkeiten und Obst, die das Haco-Center Wadern spendiert hatte. FOTO: Erich Brücker
Wadern. Im Haco-Center wurden 250 Nikolaustüten für die Kinder von ärmeren Familien gepackt. Verteilt wurden sie von der Waderner Tafel.

Der Namenstag des heiligen Nikolaus, einst Bischof von Myra, wird am 6. Dezember gefeiert. Für nahezu alle Kinder ist das ein besonderer Tag, wenn der Nikolaus abends von Tür zu Tür geht und Geschenke bringt. Er kommt aber auch zu den Kindern der Waderner Tafel, zwar nicht nach Hause, aber die  Mädchen und Jungen  werden wie andere Kinder auch beschenkt. Hierfür zeichnet seit elf Jahren das Haco-Center in Wadern zuständig. Haco-Marktleiterin Patricia Jung und Mitarbeiterin Martina Nickels haben  die Tafel aufgesucht und 250 Nikolaustüten, gefüllt mit Süßigkeiten und Obst, an die Leiterin der Tafel, Daniela Schmitzt-Müller, übergeben.


„Kinder haben es immer verdient, unterstützt zu werden. Sie sind schließlich unsere Zukunft, und von daher ist diese Art der Hilfe für das familiengeführte Unternehmen schon eine Herzensangelegenheit“, übermitteln die Haco-Mitarbeiterinnen. Die Leiterin dankte ganz herzlich für diese nette Geste des Kaufhauses, mit der die 250 Kinder im Alter bis zu 18 Jahren beschenkt werden.

Im Namen der Kinder richtete auch Sara Kuhn, die seitens der Caritas für die Waderner Tafel verantwortlich zeichnet, ein Dankeschön an das Waderner Kaufhaus, denn mit der Spende setze die Geschäftsleitung einerseits ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, und andererseits mache sie deren Gesichter ganz froh und glücklich.

Durch den Dienst der Tafel werden laut Kuhn Hände und Herzen geöffnet für Menschen, denen es nicht gut geht. Sie bekommen nicht nur Lebensmittel in den Räumen der Tafel, sondern erfahren auch schöne Begegnungen, fühlen sich willkommen. „Der Brauch des Nikolaus, der im Gedenken an den Nikolaus von Myhra entstanden ist, erzählt von dessen Barmherzigkeit Legenden. Er hat stets geholfen wo immer er Not gesehen hat“, erinnerte Sara Kuhn an die Geschichte, die sich alljährlich am Nikolaustag wiederholt.