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Wer behält seine weiße Weste?

Lockweiler. Sieben Spiele, sieben Siege - der SV Lockweiler-Krettnich ist in der Kreisliga A Hochwald perfekt aus den Startlöchern gekommen. Für den neuen Spielertrainer Christoph Sprenglewski, der von Verbandsliga-Absteiger FC Freisen zum SVL kam, hätte der Einstand bei seiner allerersten Trainerstation nicht besser laufen können. David Benedyczuk

Entsprechend gut ist die Laune des 29-Jährigen: "Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs und auch ein wenig stolz. Sie geben im Training richtig Gas und haben Bock darauf, neue Dinge zu lernen", sagt Sprenglewski.

Beste Laune herrscht aber auch beim nächsten Lockweiler Gegner. Sieben Siege aus sieben Partien - diese stolze Ausbeute hat nämlich auch der SV Thailen vorzuweisen. Doch eine der beiden Serien wird am Wochenende enden. Denn am Sonntag treffen beide Top-Starter ab 15 Uhr auf dem Lockweiler Rasenplatz aufeinander. Metin Gültomruk, der mit Rodor Omairat das Training in Thailen leitet, gibt sich optimistisch. "Wir fahren nach Lockweiler , um dort zu gewinnen", kündigt der SVT-Trainer an. "Die Jungs ziehen in dieser Saison super mit und sind topfit. Ich bin sehr optimistisch."

Um den Siegeszug tatsächlich fortsetzen zu können, dürfte es für Thailen vor allem darum gehen, das starke Offensivtrio der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Neben Torjäger Joshua Gimmler, der schon elf Mal traf, konnte sich Lockweiler bisher auch auf die Treffsicherheit von Carmelo Argento (neun Tore) und Christian Ochs (sechs) verlassen. Zusammen erzielten die drei 26 der insgesamt 29 Treffer.

Trotz des tollen Auftakts ist Sprenglewski in Sachen Meisterschaft aber zurückhaltend. "Wenn es so weiter läuft, können wir gerne darüber reden. Die Mannschaft ist aber sehr jung, und ich will keinen Druck aufbauen." Fest steht aber: Wer am Sonntag gewinnt, wird um die Favoritenrolle nicht mehr herumkommen.