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Wadern
Weiter Ärger mit den gelben Säcken

Gelbe Säcke sorgen weiter für Ärger. (Symbolbild)
Gelbe Säcke sorgen weiter für Ärger. (Symbolbild) FOTO: Patrick Pleul / dpa
Wadern. (red) Die Linkspartei kritisiert die aktuellen Probleme bei der Abfuhr der gelben Säcke in vielen Kommunen im Kreis. Nicht nur in Merzig (die SZ berichtete) komme es dabei zu Problemen, sondern auch in Wadern, heißt es in einer Mitteilung der Linken. Deren Kreisvorsitzende Dagmar Ensch-Engel, MdL, kritisiert: „Es ist sehr ärgerlich, dass die Abholungstermine nicht immer eingehalten oder falsch veröffentlicht werden. So werden die Mülltüten oftmals vom Wind auf die Straßen geweht, reißen auf und der ganze Müll liegt großflächig verstreut auf den Bürgersteigen.“

Egon Will, Mitglied der Linken in Wadern, hat laut der Mitteilung der Partei bereits mehrere Beschwerden erhalten: „Neben dem Chaos bei der Abfuhr beschweren sich die Bürger in Büschfeld, dass es dort keine Abholstellen für gelbe Säcke mehr gibt.“ Für die Linke ist das ein unhaltbarer Zustand, da ältere Menschen, oder Personen, die nicht mobil sind, nunmehr keine Mülltüten mehr im Ort abholen können.


„Unter diesen Umständen ist Mülltrennung nicht mehr durchführbar und führt unter Umständen dazu, dass falsch gefüllte Restmülltonnen auch nicht mehr geleert werden“, moniert die Kreisvorsitzende. Ihr Parteifreund  Will  wird in Wadern nun Unterschriften sammeln und die zuständigen Stellen auffordern, die Missstände zu beheben.

Dagmar Ensch-Engel.
Dagmar Ensch-Engel. FOTO: BeckerBredel