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Wehr Wadern hatte ein gutes Jahr

Wehr Wadern hatte ein gutes Jahr

Jahreshauptversammlung gewährt Einblick in die vielfältige Arbeit des Löschbezirks.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Löschbezirk Wadern der Freiwilligen Feuerwehr der Hochwaldstadt. Dies gab Löschbezirksführer Pascal Steffen während der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus bekannt.

Insgesamt waren 46 Einsätze mit 498 Stunden zu absolvieren. "Fünf Menschen und ein Tier konnten hierbei gerettet werden", betonte Steffen. Feuerwehrkameraden kamen nicht zu Schaden. Die Einsätze gliedern sich in elf Kleinbrände, zwei Mittelbrände und zwölf technische Hilfeleistungen, vier Alarmierungen über Brandmeldeanlagen, zwei Verkehrsunfälle sowie zehn sonstige Einsätze. Dazu wurde ein blinder Alarm registriert. Damit war aber die Jahresleistung an ehrenamtlicher Arbeit noch lange nicht erledigt. Stattliche 285 Hydranten wurden im Löschbezirk überprüft, Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen in der Herbert-Klein-Halle abgeleistet. Unzählige Aus- und Fortbildungsstunden auf Kreis- und Landesebene sowie an der Landesfeuerwehrschule in Saarbrücken waren zu besuchen.

18 Übungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und an schwierigen Orten, einschließlich Gemeinschaftsübungen mit weiteren Löschbezirken der Stadt waren abzuleisten. "Die Beteiligung beim Übungsbesuch betrug 61 Prozent", gab Steffen bekannt und erhofft sich für das laufende Jahr eine enorme Steigerung. Aber auch viele Einsatzstunden geselliger Art sowie für das Gemeinwohl hatte der Löschbezirksführer aufgelistet. Abgesichert wurden die Martinsumzüge in Wadern, Wedern und Dagstuhl, der riesige Maibaum auf dem Waderner Marktplatz wurde aufgestellt, sich am Weihnachtsmarkt mit zwei Ständen beteiligt, ein Verkauf am Noswendeler See durchgeführt. Die Läufergruppe des Löschbezirks startete beim Hacolauf.

Mit 41 aktiven Feuerwehrfrauen und -männern ist der Löschbezirk gut aufgestellt, zwölf Kameraden zählt die Altersabteilung, sieben Jungen und Mädchen sind Nachwuchsorganisation. Abschließend dankte Steffen seinen Kameraden für ein engagiertes Zusammenspiel im Löschbezirk.