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Jahresabschluss
Wadriller Wehr leistete 3084 Einsatzstunden

 Beim Jahresabschluss des Löschbezirks Wadrill wurden verdiente Feuerwehrkameraden geehrt und befördert.
Beim Jahresabschluss des Löschbezirks Wadrill wurden verdiente Feuerwehrkameraden geehrt und befördert. FOTO: Erich Brücker
Wadrill „. Die Einsatzkräfte aus dem Waderner Stadtteil zogen Bilanz des abgelaufenen Jahres und ehrten verdiente Mitglieder.

Hinter uns liegt ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr, ein sehr erfreuliches vor uns“, begrüßte Löschbezirksführer Markus Hassler seine Feuerwehrkameraden vom Löschbezirk Wadrill der Freiwilligen Feuerwehr Wadern zum traditionellen Jahresabschluss im alten Feuerwehrgerätehaus, das wohl letztmalig in der schon 90-jährigen Wadriller Feuerwehrgeschichte der Versammlungsort sein wird.



Im März dieses Jahres war endlich der Spatenstich für das neue Gerätehaus erfolgt, womit nach einigen Jahren der Ungewissheit die Einsatzkräfte im nächsten Jahr in ein den heutigen Ansprüchen gerecht werdendes Feuerwehrdomizil umziehen können. „Der Neubau macht Fortschritte, über Winter erfolgt der Innenausbau mit den sanitären Einrichtungen“, nannte Hassler den derzeitigen Stand. Mit viel Vorfreude könne man nunmehr die Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen in Angriff nehmen.

Diese werden innerhalb einer Brandschutzwoche im Juli erfolgen, daneben wird ein das 30-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr gefeiert sowie die Inbetriebnahme des neuen Gerätehauses. Ein Festausschuss ist bereits gebildet worden, der sicherlich ein vielfältiges Programm auf die Beine stellen wird. „Wenn unsere Jubiläumsfeierlichkeiten auch mit ein-jähriger Verspätung erfolgen, werden Euphorie und Freude aber auch unsere Feierlichkeiten nicht kleiner ausfallen“, betonte der Löschbezirksführer.

Im Rückblick auf das auslaufende Jahr meldete Hassler 34 Einsätze mit 542 Feuerwehrleuten, die 557 Einsatzstunden abgeleistet haben. 15 Mal wurde der Löschbezirk zur nachbarlichen Löschhilfe gerufen. Drei Menschen konnten gerettet werden. Bei 18 Übungen waren 505 Ehrenamtliche im Einsatz. Die Übungsdauer betrug 1010 Stunden. Durchschnittlich erschienen 27 Feuerwehrleute zu den Übungen, ein Schnitt von 66 Prozent. „Alle Einsätze, Übungen, Brandsicherheitswachen, Lehrgänge und technische Dienste zusammen lassen uns im alten Jahr auf 3084 Einsatzstunden kommen, die wir für die Sicherheit unserer Bevölkerung erbracht haben“, dankte Hassler  für das ehrenamtliche Engagement.

Insgesamt hat Löschbezirk laut Hassler 45 aktive Feuerwehrmänner und -frauen, davon sind 32 ausgebildete Atemschutzträger. Das Durchschnittsalter beträgt knapp 33 Jahre. Elf Leute zählt die Altersabteilung, die im alten Jahr neben dem traditionellen Treff der Alterskameraden in Bardenbach noch einen Ausflug ins Feuerwehrmuseum nach Hermeskeil organisiert hatte. Die Jugendwehr zählt 14 Jungen und Mädchen im Alter zwischen acht und 15 Jahren. Ein Jugendlicher wechselte in die aktive Wehr. Betreut und ausgebildet werden die Jungen und Mädchen von Jürgen Eichler und Stefan Schonk. Neben allwöchentlichen feuerwehrtechnischen Übungen gibt es auch Freizeitmaßnahmen. „Mit insgesamt 70 Aktiven, Jugendlichen und Alterskameraden sind wir gut aufgestellt“, sagte der Löschbezirksführer. Dank für den  Einsatz während des Jahres überbrachten die Ortsvorsteher Joachim Brücker (Wadrill), Reinhold Gimmler (Gehweiler) der stellvertretende von Wedern, Manfred Paulus (Reidelbach).

(eb)