Waderner Wehr setzt auf gute Ausbildung

Wadrill. Getreu dem Motto "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" rückte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wadern anlässlich des Stadtfeuerwehrtages ihre wichtige Arbeit zum Wohle der Mitmenschen eindrucksvoll ins Bewusstsein

Wadrill. Getreu dem Motto "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" rückte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wadern anlässlich des Stadtfeuerwehrtages ihre wichtige Arbeit zum Wohle der Mitmenschen eindrucksvoll ins Bewusstsein. Zur Grußabnahme waren die zehn Löschbezirke Bardenbach, Büschfeld, Nunkirchen, Noswendel, Lockweiler-Krettnich, Löstertal, Wadern, Morscholz, Steinberg und Wadrill mit rund 300 Floriansjüngern angetreten. Viel Lob und Anerkennung gab es für die Arbeit der Löschbezirke, die sich "Retten, Löschen, Bergen, Schützen" an die Fahne geheftet haben. Stadtwehrführer Martin Schnur und sein Stellvertreter Raimund Hassler, zugleich Löschbezirksführer in Wadrill, begrüßten eine stattliche Anzahl von Ehrengästen, die angeführt wurde vom Landesbrandinspekteur Bernd Becker, Kreisbrandinspekteur Stefan Buchmann sowie Ehrenbrandinspekteur Manfred Barth. Die kommunale Politik war vertreten durch Konrad Pitzius, Beigeordneter des Landkreises, sowie Helmut Turner, Beigeordneter der Stadt Wadern. Dazu waren alle Ortsvorsteher, unzählige Mitglieder der Ortsräte und des Kreistages anwesend, um so neben einer großen Anzahl aus der Bevölkerung ihre Verbundenheit zum größten Dienstleister und Hilfeleistenden der Hochwaldstadt auszudrücken. So galten denn Dank, Anerkennung und Respekt von Turner, der in Vertretung des Bürgermeisters als oberstem Dienstherrn der Feuerwehren die Grußabnahme vorgenommen hatte, allen Wehrfrauen und -männern, die viele Stunden persönlicher Freizeit opfern, um anderen Mitmenschen in Notsituationen uneigennützig helfen zu können. "Die Stadt Wadern wird weiterhin Wert darauf lagen, dass angemessene Eintreffzeiten sowie angemessene Stärken der Löschbezirke gewährleistet sind", betonte Turner. Außerdem werde für eine gute Ausrüstung und Unterbringung gesorgt sein. "Gerade von den Feuerwehrleuten wird das Ehrenamt vorgelebt", sagte Ortsvorsteher Josef Koch (Wadrill), denn die Wehrleute stehen neben ihrer eigentlichen Aufgabe für viele anfallende Arbeiten innerhalb einer Dorfgemeinschaft zur Verfügung. Darüber hinaus leisten sie wertvolle Jugendarbeit. "Die Stadt Wadern kann sich glücklich schätzen, gut ausgebildete Kräfte sowie verlässliche Partner in Sachen Brand- und Rettungswesen zu haben", sagte Konrad Pitzius, der Vertreter von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. Feuerwehrmänner und -frauen gehen bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Leider werden diese Arbeiten allzu oft als selbstverständlich angesehen. "Mit Übungen, Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sowie Schulungen nehmen etliche Floriansjünger ihren Dienst am Nächsten als Lebensaufgabe wahr", bescheinigte Pitzius den Feuerwehrleuten viel rühriges Engagement. Er versicherte, dass der Landkreis für eine gesicherte Finanzierung der Leistungen stehe. Stefan Buchmann, Kreisbrandinspekteur, dankte wie seine Vorredner den Löschbezirken für ihre Arbeit zum Schutz der Mitbürger und die gute Jugendausbildung. Sein Dank galt der Stadt Wadern, trotz angespannter Haushaltslage immer für die Belange der Löschbezirke da zu sein. "Wir wollen Qualität und Quantität halten", sprach Buchmann einen Wunsch für die Zukunft aus.

AUF EINEN BLICKNeben Dank und Anerkennung für die freiwilligen Feuerwehrleute der Stadt Wadern für ihren Einsatz zum Wohle der Bevölkerung gab es zudem noch Beförderungen und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Rettungswesen. Helmut Turner ernannte im Beisein von Stadtwehrführer Martin Schnur die Oberlöschmeister Herbert Diedrich und Willi Mehn (Lbz Wadern) zum Hauptlöschmeister; Berthold Klesen (Büschfeld) vom Oberlöschmeister zum Brandmeister; Uwe Valentin (Nunkirchen), Rainer König (Steinberg), Werner Ludwig (Noswendel) und Alfons Klasen (Löstertal) vom Brandmeister zum Oberbrandmeister.Für 25-jährige aktive Feuerwehrarbeit (Silberne Ehrenabzeichen): Obm Michael Hoffmann, Lm Karl Fischbach (Wadern); Hlm Horst Hewer, Lm Edgar Hewer (Löstertal); Olm Markus Linnig, Hfwm Jörg Schmitt (Wadrill); Olm Christoph Krämer, Hfwm Joachim Hein (Büschfeld); Hfwm Roman Brust, Hfwm Markus Grünewald (Bardenbach); Hfwm Jürgen Weber (Morscholz).Für 35-jährige aktive Feuerwehrarbeit (Goldene Ehrenzeichen): Olm Rudolf Scherer, Hfwm Hans Josef Lohrig (Wadern); Olm Heinz Paulus, Hfwm Kurt Paulus (Morscholz); Lm Gerald Dienemann, Hfwm Rüdiger Dienemann (Steinberg; Hfwm Manfred Michels (Lockweiler-Krettnich).Für den Kreisfeuerwehrverband Merzig-Wadern ehrte der Vorsitzende Georg Flesch langjährige Mitglieder der Altersabteilung: Für 40-jährige Mitgliedschaft: Hfwm Hans Gerd Gehres und Hfwm Helmut Lehnert (Wadern); Olm Herbert Paulus (Lockweiler-Krettnich); Hfwm Berthold Schwarz (Löstertal), Hfwm helmut Lang (Büschfeld); Hfwm Hans Hürter (Nunkirchen).Für 50-jährige Mitgliedschaft: Hfwm Ferdinand gebel (Wadrill).Für 60-jährige Mitgliedschaft: Hbm Elmar Christian (Wadern); Bm Franz Koster, Olm Gerhard Dorscheid, Olm Josef Finkler , Lm Josef Ott, Lm Ewald Müller, Lm Paul Koch (Löstertal); Olm Gerhard Müller (Bardenbach). eb

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