Waderner Fechter erfolgreich bei Turnieren in Belgien, Finnland und in Ludwigshafen

Fechterring Hochwald Wadern : Wie ein Waderner belgischer Meister wird

Hervé Colling siegt dank doppelter Staatsbürgerschaft in Libramont, Finja Marx sichert sich die Friesenheimer Fechteule.

Die Nachwuchs-Sportler des Fechterringes Hochwald Wadern haben bei mehreren internationalen Turnieren kräftig aufgetrumpft. Beim Schülerturnier um die Friesenheimer Eule in Ludwigshafen gelang Finja Marx beim Jahrgang 2010 im Schüler-Mixed sogar der Turniersieg. Vereinskollege Andrej Michels belegte Platz vier. Beim Jahrgang 2008 wurde Felix Molter Zweiter, er scheiterte im Kampf um den Turniersieg nur knapp mit 4:5 im Stichkampf am Heidelberger Gustav Kaufmann. Joshua Baller belegte einen hervorragenden vierten Platz, Clara Obermayr bei den Mädchen des Jahrgangs 2007/2008 Platz sieben.

Bei den belgischen Meisterschaften der Schüler in Libramont dominierte Hervé Colling in beeindruckender Weise das 32 Starter umfassende Turnier der U 12. Hervé ist in Belgien startberechtigt, weil er zusätzlich die belgische Staatsbürgerschaft besitzt.

Nach einem imponierenden Siegeszug in den ersten Runden schlug er auch den an Nummer eins gesetzten Paolo Brachiforti von Damokles Brüssel – knapp mit 4:3. Auch das Finale entschied der Waderner mit 4:3 für sich und wurde damit zum ersten Mal ungeschlagen belgischer Schüler-Meister. „Herve hat eine enorme fechterische Konstanz gezeigt, auf die sich für die Zukunft aufbauen lässt“, lobte Trainer Peter Molter.

Im finnischen Espoo fand derweil das internationale Kadettenturnier Espoo Fencing Challenge statt, bei dem auch Anna Zens an den Start ging. Das Turnier ist ein Wertungsturnier für die europäische Rangliste und diente Zens als Vorbereitung auf die in einer Wochen stattfindende Europameisterschaft der Kadettinnen im italienischen Foggia. Nach drei Siegen in der Vorrunde konnte sich Zens mit Siegen über die Schwedin Louise Ulltjarn und die Italienerin Siljemarie Bugna bis ins Feld der besten 32 vorkämpfen. Dort war die starke Estin Anna Prela die Gegnerin, der sie knapp mit 13:15 Treffern unterlag, was am Ende Platz 30 in der Endabrechnung bedeutete.

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