Wadern: Kulinarische Lesung lockte viele Besucher an

Isabella Archan war zu Gast : Kulinarische Lesung hat viele Besucher nach Wadern gelockt

Lesepassagen, schauspielerische Einlagen, mörderische Phantasiereisen: Bei der Lesung ihres Romans „Die Alpen sehen und sterben“ sorgte die österreichische Autorin Isabella Archan in den Waderner Lichtspielen für viele begeisterte Gesichter.

Über 100 Besucher waren nach Angaben der Veranstalter gekommen, um die Wahl-Kölnerin live zu sehen.

Archan hatte sich eigens für den Auftritt in der Hochwaldstadt ein abwechslungsreiches Programm überlegt. Die meisten Texte trug sie dabei sogar auswendig vor. Die Gäste gingen begeistert mit, wurden mucksmäuschendtill bei den spannenden Passagen, kamen aus dem Lachen fast nicht mehr raus während der witzigen. Dazu gab es ein österreichisch angehauchtes Fingerfood-Menu von der Catering-Firma Diel, in den Pausen erklangen Saxophon- und Klarinetten-Klänge von Reiner Kuttenberger aus Saarbrücken.

Ein besonderes Bonbon hielt die Österreicherin im zweiten Leseteil für die Gäste im tollen Ambiente der Lichtspiele bereit, sie „spoilerte“ ihren noch gar nicht veröffentlichten, nächsten Willa-Stark-Krimi: Der beim Conte-Verlag, St. Ingbert, im Oktober zur Buchmesse erscheinende Roman wird im Saarland spielen und auch Wadern wird eine Rolle spielen. Sehr besonders der von Isabella Archan zum Zeitpunkt des Schreibens nicht für möglich gehaltene, aktuelle Bezug: Zentrales Thema werden die Taten eines Todesengels in einer (erfundenen) Privatklinik unterhalb des Winterbergs sein.

Petra Lauk vom Kulturamt der Stadt und seit Jahren Organisatorin der Buchwoche zeigte sich anschließend wieder hochzufrieden mit der gemeinsamen Marke „Kulinarische Lesung bei der Waderner Buchwoche“. Beatrice Schmitt von der Bücherhütte Wadern konstatierte: „Alles hat auf das Feinste gepasst.“

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