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Wadern: JU Wadern pflanzt im Stadtgebiet 100 Bäume

Maßnahme gegen Klimawandel : 100 neue Bäume für die Stadt Wadern

Mitglieder der Jungen Union und der CDU haben kürzlich in der Hochwaldstadt eine Pflanzaktion durchgeführt.

100 Bäume hat die Junge Union (JU) Wadern vor kurzem gemeinsam mit den CDU-Ortsverbänden im gesamten Stadtgebiet gepflanzt. „Über Klimaschutz wird aktuell viel gesprochen, weltweit, in Deutschland und auch bei uns in Wadern – das ist gut und richtig, denn wir müssen handeln und auf Worte aus der Politik und von Demonstranten auch Taten folgen lassen“, sagt Christian Koch, stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender der JU Wadern.

Die Mitglieder der JU setzen sich Kochs Worten zufolge politisch auf verschiedenen Ebenen für Klimaschutz ein. „Das Thema ist präsent, auch bei uns in Wadern. Wir haben hier in den nächsten Jahren noch viel vor uns“, stellt Alina Körner, JU-Stadtverbandsvorsitzende und eine der jüngsten neuen Mitglieder im Waderner Stadtrat, fest.

Koch betont aber auch, dass mit 100 Bäumen das Ziel noch nicht erreicht sei. Vielmehr sieht er darin nur „einen kleinen Baustein für den Klimaschutz“. Ganz unter dem Motto, „Anpacken vor Ort“ wurde die Junge Union auch von CDU-lern unterstützt. „Das ist ein Thema für alle Generationen“, hebt Körner die Herausforderungen des Klimawandels hervor.

Gepflanzt wurden Rotbuchen. „Gäbe es im Saarland keine Menschen, wäre fast die gesamte Fläche des Landes mit Wald bedeckt und der überwiegende Baumbestand würde aus Rotbuchen bestehen“, erklärt Christian Koch die Wahl des Baumes. Diese robuste Baumart passe demnach also ideal in unsere Region und habe die Chance, gesund heranzuwachsen und lange zu leben. Die ansässigen Buchen können bis zu 300 Jahre alt werden. Die älteste Rotbuche Kontinentaleuropas ist sogar stolze 546 Jahre alt.

„Baum ist nicht gleich Baum“, sagt Michael Molitor, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Wadern. Er betont: „Das gilt selbst für die Rotbuche. Jede unterscheidet sich von der anderen. Die eine kommt besser mit den klimatischen Veränderungen zu Recht als die andere. Um dem Klimawandel entgegenzuwirken ist es daher nicht nur wichtig, weltweit verstärkt Flächen wieder aufzuforsten, sondern auch Zonen zu schaffen, wo die Bäume in Ruhe alt werden und ihr volles Potential ausschöpfen können.“ In unbewirtschafteten Naturflächen, wie beispielsweise dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald, würden sich seinen Worten nach langfristig diejenigen Bäume durchsetzen, die am resistentesten gegen den Klimawandel sind. Molitor fährt fort: „Ihre Ableger sind dann später die Grundlage für gesunde grüne Wälder im ganzen Land.“

Der Aufruf zu einer nachhaltigeren Lebensweise soll nach Ansicht der JU auch über die Baumpflanzaktion hinausgehen. Koch appelliert abschließend: „Fassen wir uns an die eigene Nase. In Wadern gibt es ein breites Angebot, sich gesund und nachhaltig zu ernähren und zu leben. Es gibt in der Stadt viele Möglichkeiten, sich zu Fuß und mit dem Fahrrad zu bewegen, statt kurze Wege mit dem Auto zu fahren. Es gibt Alternativen zu Plastiktüten und Plastikverpackungen, jeder kann bei seinem Einkauf darauf achten.“