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| 20:37 Uhr

Sportlerehrung
Wadern ehrt seine Sportler des Jahres

Bei der Sportlerehrung der Stadt Wadern haben die Taekwondo-Kämpfer des Vereins SAM Bardenbach – Sina Metschberger (links) gegen Jannik Will, beide auch Saarlandmeister – Kostproben ihres Kampfsportes geboten.
Bei der Sportlerehrung der Stadt Wadern haben die Taekwondo-Kämpfer des Vereins SAM Bardenbach – Sina Metschberger (links) gegen Jannik Will, beide auch Saarlandmeister – Kostproben ihres Kampfsportes geboten. FOTO: Erich Brücker
Wadern/Wadrill. Von Erich Brücker

Zur alljährlichen Sportlerehrung hatte die Stadt Wadern in die Wadrilltalhalle eingeladen. Die große Erfolgspalette reichte von Meisterschaften in Vereinen über Kreis-, Saarland- und Südwestdeutsche Meisterschaften bis hin zu deutschen Meistern. Aber auch ein Europameister weilte unter ihnen. „Stattliche 285 Sportlerinnen und Sportler jeden Alters können wir heute auszeichnen. Diese kommen aus 15 Vereinen und repräsentieren elf Sportarten“, begrüßte Petra Lauk, Leiterin des Kulturamtes der Stadt, die Sportler und Gäste. Sie moderierte zusammen mit Bürgermeister Jochen Kuttler einen kurzweiligen Abend mit musikalischer und tänzerischer Unterhaltung.

Diese Erfolge wurden mit viel Talent, Fleiß, Ehrgeiz und Können errungen, sind aber auch Ausdruck guter und intensiver Vereinsarbeit. Die Palette der Sportarten und Sportler zeigt aber auch, dass der Breitensport in der Hochwaldstadt gut aufgestellt ist, und das wiederum dank vieler ehrenamtlicher Betreuer, Trainer und auch Eltern, die sich freiwillig um die Sportler kümmern. Ohne die Arbeit der Funktionäre wären viele Erfolge wohl nicht möglich. „Mit Franz-Josef Görgen und Herbert Scholl vom FC Noswendel Wadern, die sich mit viel Herzblut um die Infrastruktur des Verbandsligisten wie Sportlerheim sowie Hart- und Rasenplatz kümmern, zeichnen wir heute stellvertretend für die unzähligen Ehrenamtler in unseren Vereinen zwei besonders engagierte Vereinsmitarbeiter aus“, betonte der Verwaltungschef und überreichte Ehrenurkunde und Geschenk.

Beides gab es auch für Egon Marmitt vom Schützenverein Wilhelm Tell Reidelbach. Der Schütze brachte es zu Europameister-, aber auch zu deutschen Meisterehren. Nicht als Sportschütze, sondern im Jagdschießen. „Seit 50 Jahren schieße ich für den Schützenverein im wohl kleinsten Dorf des Saarlandes, der einen Schützenverein hat. Der Verein zählt mit 88 Mitgliedern fast so viele Leute wie der Ort Einwohner hat. Der hat nämlich keine 100“, erzählt Marmitt, der als Sportschütze bei den Tell-Schützen unzählige Meistertitel auf Kreis- und Landesebene erschießen konnte. Mit 22 Jahren hat er den Jagdschein erworben und widmet sich seitdem diesem Metier und hat es bis in die Nationalmannschaft der Jagdschützen gebracht.

In gleich zwei Sportarten glänzte Tom Obermayer. Er kommt aus Niederlöstern und der Ort ist noch kleiner als Reidelbach, zählt keine 25 Einwohner. Im Friesenwettkampf hat der 15-Jährige die deutsche Meisterschaft seiner Altersklasse errungen. „Hierzu zählen neben Schießen noch Kugelstoßen, Laufen, Schwimmen und Fechten“, klärt der B-Jugendliche über seine Vielseitigkeit auf. Er ist ein guter Schütze, aber auch ein guter Fechter, denn in dieser Sportart kann er als Mitglied im Fechterring Hochwald ebenfalls auf eine ordentliche Titelsammlung zurückblicken.

Womit das Stichwort Fechten gefallen ist. Anna Zens, ein Dauerbrenner wenn es um Meisterehren bei der Waderner Sportlerehrung geht, errang mit der Mannschaft einen 4. Platz bei den deutschen Meisterschaften, im Einzel als B-Jugendliche die Vizemeisterschaft Degen B-Jugend.

Einmal mehr hatten die Burgschützen vom Großkaliberverein Burgschützen Büschfeld den Bogen wieder raus. Bianca Speicher glänzte mit einer stattlichen Titelsammlung. Neben dem 1. Platz bei der deutschen Meisterschaft Feldbogen Damenklasse belegte sie den ersten Platz ebenso bei der Landesmeisterschaft, einen vierten Platz bei der Europameisterschaft sowie mit der Mannschaft den 3. Platz in der Regionalliga Südwest. Landesmeister waren ebenfalls Bastian Seiwert, Karolina Göltl, Elisa Farnow, Dieter Becker und Anja Theobald.

Im Fußball wurden acht Titel von fünf Vereinen errungen. Neben den bereits genannten Sportarten waren Autofahrer, Schautänzer, Golfer, Kampfsportler, Volleyballer und Tennisspieler auf Landesebene erfolgreich. Auch sie wurden geehrt.