Von Udo Jürgens bis Metallica

Schlager, Pop, Musical-Hits und Klassik: Der Projektchor von Werner Veit und der gemischte Chor „Sing'n'Pray“ kannten bei ihrer Lieder-Auswahl für das Konzert in Wadrill keine Genre-Grenzen. Am Ende gab's Standing Ovations.

"Unser Konzert ,Chor pur - von Udo Jürgens bis Metallica ‘ war schon ein tolles Event ", zeigte sich Dietmar Geiger, Vorsitzender des Männergesangvereins Frohsinn Wadrill , begeistert. Mit dem eigens unter MGV-Dirigent Werner Veit gegründeten Projektchor, bei dem über 40 Sänger mitwirken, dem über 30-köpfigen gemischten Chor Sing'n'Pray mit Thomas Müller als Leiter sowie einem zehnköpfigen Bläser- und Streichensemble, dazu am Klavier Maximilian Golumbek, hatte man auf das richtige Pferd gesetzt.

Musikalisches Feuerwerk

"Das Konzert, mit Licht- und Toneffekten ergänzt, hat sich schon von üblichen Konzerten abgehoben", betonte Geiger nicht ohne Stolz. Das haben auch nahezu alle der über 400 Konzertbesucher so gesehen und ihr Kommen nicht bereut, im Gegenteil, sie waren richtig begeistert. Deutsch- und englischsprachige Titel wurden zum Teil von beiden Chören gemeinsam vorgetragen, aber auch jeweils allein.

Mit "Gut wieder hier zu sein" von Hannes Wader wurde der Konzertabend eröffnet. Nach dem "Gefangenenchor" aus Nabucco trug der Projektchor den Klassiker "Überall auf der Welt singt man Lieder" vor, um anschließend mit einem Medley aus dem Musical "Cats" die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf sich zu ziehen. "Shootings Stars & Fairy Tales", "Küssen verboten", "Lass jetzt los" (aus "Die Eiskönigin") bot der gemischte Chor dar, um anschließend mit Jan Sievers dessen Lied und mit dessen Performance "Die Suche" den Zuhörern genussvoll vorzutragen.

Mit "Thank you for the music", "Mama Mia" und auch "Waterloo" erinnerte der Chor aus dem Löstertal mit anderen Liedern an die schwedische Popgruppe ABBA, derweil die Frohsinn-Sänger Schlagerbarde Udo Jürgens mit "Siebzehn Jahr, blondes Haar", "Merci Cherie", "Aber bitte mit Sahne" und "Zeig mir den Platz" vortrugen.

Bevor die Zugabe zum Finale erfolgte - mit Standing Ovations der Zuhörer - brannten beide Chöre zusammen ein wahres musikalisches Feuerwerk ab. Dargeboten wurde "Halleluja", das Siegerlied vom Europe Song Contest aus dem Jahre 1979, das vor 37 Jahren vom israelischen Gesangsquartett Milk & Honey gesungen wurde.

Überraschende Elemente

Thomas Müller hatte dieses Lied einer neuen gelungenen Interpretation mit überraschenden Elementen unterzogen. Danach gab es mit Wasser der Saar eine Liebeserklärung an unser Bundesland nach Frank Nimsgern . Der Erlös des Konzertes kommt dem Kinderhospizdienst Saar zugute, der mit seiner Arbeit schwerstkranke Kinder und Jugendliche aus dem Saarland begleitet.