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Steinberg
SPD will Schulstandorte sichern

Wadern. (red) Die SPD in der Stadt Wadern macht sich für den Erhalt der Grunschulen sowie den Ausbau der freiwilligen Ganztagsschulen in der Hochwaldstadt stark. Trotz aller Haushaltsprobleme der Stadt Wadern sieht die SPD auf diesem Gebiet zwingenden Handlungsbedarf. red

Im Vorfeld der Stadtratssitzung am  Donnerstag, 27. September, 18.30 Uhr, in der Eichenlaubhalle in Steinberg hat sie angekündigt, sich für schnelle Unterstützung einzusetzen. Dann die Beratung über den ersten Nachtragshaushaltsplan für 2017/2018 steht in der Sitzung am heutigen Abend auf der Tagesordnung.


Die Waderner Genossen sehen nicht nur die Notwendigkeit, die vorhandenen Grundschulen zu erhalten. Diese müssten auch durch entsprechende Raumanpassungen zukunftssicher aufgestellt werden, heißt es in einer Mitteilung der Partei. Auch die Innenausstattung weist deutliches Optimierungspotenzial auf, sagt der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Eric Meyer, Vater dreier Kinder. Dringenden Handlungbedarf sieht Meyer auch bei der Nachmittagsbetreuung: Es gebe bereits an zwei freiwilligen Ganztagsschulen einen Aufnahmestopp wegen fehlender Kapazitäten zu verzeichnen.

Auch wenn einige Stadtteile keine eigene Grundschule mehr haben, ist nach Aussage des Waderner SPD-Vorsitzenden Eric Ongania die Schmerzgrenze bei den Einsparungen erreicht. „Eine Diskussion um einen einzigen Grundschulstandort für das gesamte Stadtgebiet stößt bei der SPD auf Ablehnung“, betont er. Nach Ansicht von Ongania darf bei allem Sparzwang nicht der Mensch völlig außer Acht gelassen werden. „Gerade in Bezug auf unsere kleinen Abc-Schützen ist dies besonders zu beachten.“ Eine zeitgemäße und an die Bedürfnisse einer Grundschule angepasste Ausstattung zählt für Ongania zu den Mindestvoraussetzungen seines bildungspolitischen Leitbildes.