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Spatenstich für Neubaugebiet in Wadern

Zehn Grundstücke entstehen : Spatenstich für Neubaugebiet in Wadern

Im Bereich Goethe- und Kantstraße kann nun gebaut werden. Die große Nachfrage nach Grundstücken befriedige das neue Gebiet nach Worten von Bürgermeister Jochen Kuttler aber noch lange nicht.

Mit einem Spatenstich hat der Waderner Bürgermeister Jochen Kuttler das Neubaugebiet im südlichen Bereich der Kernstadt offiziell freigegeben. Mit dabei waren Vertreter der KEV-Grundstücksgesellschaft der Stadt Wadern, Elke Simon und Frank Backes, sowie Mitarbeiter der Verwaltung und zahlreiche Ortsrats- und Stadtratsmitglieder. Das Neubaugebiet grenzt in westlicher Richtung unmittelbar an das bereits erschlossene Baugebiet Goethestraße, in östlicher Richtung an die Kantstraße. „Hier entstehen in den nächsten Monaten insgesamt zehn Baugrundstücke zwischen 500 und 700 Quadratmetern in traumhafter Lage“, sagte der Verwaltungschef, wies aber auch gleichzeitig darauf hin, dass damit die große Nachfrage von Bauwilligen nach Grundstücken in der Kernstadt noch lange nicht befriedigt werden könne. Dies sei nur der kleine Tropfen auf den heißen Stein.

Für ihn sei es daher ein Muss, weitere Baustellen zu schaffen, denn der Kernort dürfe im Hinblick auf seine Zentralfunktion und um erfolgreich zu sein durchaus größer werden. Hierzu zählt er auch, dass innerörtliche Baulücken möglichst geschlossen werden. „Dies ist aber auch kein Nachteil für die Ortschaften rund um die Kernstadt. Diese werden sicherlich nicht vernachlässigt“, versicherte Kuttler.

In diesem Zusammenhang ergänzte Backes, dass im Katzenrech in Wadern ein neues Baugelände mit 80 bis 100 Grundstücken geschaffen wird. Derzeit ist der Grunderwerb im Gange.

Im Jahre 2015 wurde im Bereich Goethestraße/Kantstraße mit dem Grund­erwerb einer Teilfläche für diese Baugrundstücke begonnen. Letztendlich konnte der Grunderwerb im vorigen Jahr mit einem anderen Eigentümer beendet werden, womit die Umsetzung des Projektes ermöglicht wurde. Der Bebauungsplan wurde im Juni 2018 rechtskräftig. Nach der Genehmigung durch den Stadtrat erfolgte im April 2019 die Ausschreibung der Baumaßnahme, die im Mai an den Bauunternehmer Bierbrauer in Weiskirchen vergeben wurde. Baubeginn war am 22. Juli.

An Kosten fallen an: für die KEV für Straßenbau etwa 190 000 Euro, für das Abwasserwerk Wadern etwa 243 000 Euro für Regen- und Schmutzwasserkanalbau, für Energis knapp 19 000 Euro für Stromversorgung und etwa 16 000 Euro für Straßenbeleuchtung, dazu rund 15 000 Euro für die Wasserversorgung durch das Hochwald-Wasserwerk. Den Planungsauftrag hatte das Ingenieurbüro Paulus & Partner Wadern, die Vermessungsarbeiten obliegen dem Ingenieurbüro König in St. Ingbert.

„In diesem Jahr erfolgt noch der Kanal- und Leitungsbau mit den Versorgern, ab 2020 der Straßen- und Gehwegeausbau“, erläutert Kuttler die Zeitschiene. Er kündigt an: „Die Fertigstellung sollte im Mai 2020 sein.“