Altenheim Nunkirchen: Sicher umsorgt in der letzten Lebensphase

Altenheim Nunkirchen : Sicher umsorgt in der letzten Lebensphase

Am Sonntag wurde im Altenheim St. Sebastian in Nunkirchen das neue Palliativzimmer „Oase der Geborgenheit“ eingesegnet.

Nunkirchen „Die Freundschaft mit Jesus und die Zuwendung zu Kranken und Sterbenden“ standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes zur Einsegnung des neuen Palliativzimmers „Oase der Geborgenheit“ im Alten- und Pflegeheim St. Sebastian. Pastor Stefan Sänger, Gemeindereferentin Tanja Buchheit-Thewes und Isabel Schillo drückten dies in Gebeten und Fürbitten aus. Die Messfeier, bei der Messdiener assistierten, fand bei herrlichem Wetter im Hof des Hauses statt.

Der Kirchenchor Bachem gestaltete die Feier musikalisch. Im Palliativzimmer „Oase der Geborgenheit“ finden Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden und deren Lebenserwartung begrenzt ist, eine Rundumversorgung in familiärer Atmosphäre. Es besteht eine Zusammenarbeit mit Hausärzten, Seelsorgern, Ambulantem Hospiz, Palliativberatungszentrum und der spezialisierten ambulanten Pallitativversorgung (SAPV). Das Zimmer ist mit einem Pflegebett mit Nachtschrank, einem Multifunktionssessel für Angehörige, einer Küchenzeile, einem Kleiderschrank, Tisch, Stühlen, einem Fernseher und einem Bad und WC mit behindertengerechter Dusche ausgestattet.

Geschäftsführer Alexander Schuhler von den Marienhaus Senioreneinrichtungen GmbH gratulierte zum neuen Palliativzimmer und hieß neben Heimbewohnern und Mitarbeitern auch Gäste und zahlreiche Besucher willkommen. Schwester Marianne von der Waldbreitbacher Marienhausstiftung betonte, dass, im Rahmen des Förderprojektes Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung „Innovative Lebensformen am Lebensende“, gerne der Idee zur Einrichtung eines Palliativzimmers in St. Sebastian Nunkirchen zugestimmt wurde. „Der Oasenraum ist eine gute Begleitung in der letzten Lebensphase“, sagte sie. Auch Bürgermeister Jochen Kuttler und Ortsvorsteherin Patrizia Mötzel würdigten das Engagement, die besonderen Herausforderungen und die Verantwortung der Pflegekräfte in einer schwierigen, außergewöhnlichen Lebensphase.

Heimleiterin Sabine Lang stellte die Umsetzung des Projektes vor, dem viele Überlegungen und Arbeiten vorausgingen. Sie dankte dem Projektteam und den vielen Helferinnen und Helfern. „Hiermit ist ein Grundstein für weitere innovative Veränderungen gelegt worden“, bemerkte sie.

Beim anschließenden Sommerfest erfreuten sich Gäste und Besucher an den Vorführungen des Hundebesuchsdienstes und an den Klängen des Männergesangvereins und Musikvereins Nunkirchen.

In einem persönlichen Beratungsgespräch erhalten Betroffene nähere Informationen: Alten- und Pflegeheim St. Sebastian, Weiskircher Straße 28, Wadern-Nunkirchen, Telefon (0 68 74) 1 81 90.

Mehr von Saarbrücker Zeitung