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Museumsbesuch
Schüler lernen die Stadt Wadern kennen

Die Leiterin des Stadtmuseums Wadern, Christina Pluschke (rechts), hat die Viertklässler der Grundschule Nunkirchen bei ihrem Besuch der Ausstellung „Kinderwelten im Wandel“ begleitet.
Die Leiterin des Stadtmuseums Wadern, Christina Pluschke (rechts), hat die Viertklässler der Grundschule Nunkirchen bei ihrem Besuch der Ausstellung „Kinderwelten im Wandel“ begleitet. FOTO: Stadt Wadern
Nunkirchen. Nunkircher Viertklässler haben das Rathaus und die Ausstellung „Kinderwelten im Wandel“ im Stadtmuseum besucht.

Die beiden vierten Klassen der Grundschule Nunkirchen sind zu einer Erkundungstour aufgebrochen. Zusammen mit Schulleiterin Birgit Schmidt und Lehrerin Synke Lauer ging es ins Herzen Waderns.


So lernten sie zunächst Bürgermeister Jochen Kuttler und die Abläufe des Rathauses der Stadt Wadern näher kennen. Danach besuchten sie die aktuelle Sonderausstellung „Kinderwelten im Wandel“ im Stadtmuseum Wadern. Beim Rundgang durch die Sonderausstellung stellten die Schüler schnell fest, wie sehr sich die Lebensverhältnisse von Kindern in den vergangenen 200 Jahren bis zu ihrer eigenen Erfahrungswelt heute verändert haben. Dabei sorgten nicht nur die Erzählungen von früher, sondern auch so manche der Ausstellungsstücke für Staunen und mitunter Gelächter, etwa der seinerzeit revolutionäre „Walkman“, der es Kindern in den 1980er Jahren erstmals ermöglichte, Musik und Geschichten auf Kassette mitzunehmen und überall anzuhören.

Anschließend konnten die Kinder auch selbst aktiv werden: Konzen­triert übten sie, mit Tinte und Feder etwas in „Sütterlinschrift“ zu schreiben, die vor rund 100 Jahren in den Schulen gelehrt wurde. Außerdem bastelten sie kleine Figuren samt eigener Garderobe aus Ausschneidebögen, die lange Zeit als preiswertes Spielzeug für Kinder beliebt waren.

„Es war unser Ziel, dass die Schüler einen ersten Eindruck von wichtigen Institutionen in ihrer Stadt bekommen, wie etwa dem Rathaus und dem Museum. Außerdem passt das Thema ‚Kindheit im Wandel’ nicht nur gut in den Lehrplan, sondern weckt auch bei den Kindern selbst großes Interesse, da sie ihre eigenen Erfahrungen direkt mit denen früherer Zeiten vergleichen können. Damit war der Schulausflug ein voller Erfolg“, erläutert Schulleiterin Birgit Schmidt.

Auch Museumsleiterin Christina Pluschke freute sich sehr über die Besucher aus Nunkirchen: „Es ist auch für mich immer wieder spannend, mich mit unterschiedlichen Altersgruppen zu diesem Thema auszutauschen. Schließlich verbindet jeder mit Kindheit seine eigenen Erlebnisse, die allerdings stark vom jeweiligen zeitgeschichtlichen Hintergrund geprägt sind.“



Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 25. Februar.