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Schüler hatten Spaß im Schnee

Noswendel. Technik und Ausdauer, aber auch das Gemeinschafsterlebnis standen im Mittelpunkt der Ski-Freizeit in Todtnauberg. Zum Abschluss stand ein Lauf über 17 Kilometer auf dem Programm. Norbert Becker

Die Förderschule Lernen Noswendel führte mit ihrer Ski-Langlauf-AG einen fünftägigen Schullandheimaufenthalt in Todtnauberg im Schwarzwald durch. Zur Fahrt wurden Kleinbusse der Firma Barth, Weiskirchen gemietet, wozu der Kiwanis-Club Wadern Hochwald 500 Euro spendete. Die Kinder konnten erst vor Ort Schneeerfahrung sammeln, nachdem sie vorher in der Schule auf Inlinern trainiert hatten. Neben dem täglichen Techniktraining stand aber auch die Ausdauerschulung im Vordergrund. Zum Abschluss wurde ein 17-Kilometer-Lauf mit über 400 Höhenmetern durchgeführt. Die Schüler der Noswendeler Förderschule erlebten nun zum dritten Mal die positiven Auswirkungen einer Skifreizeit. Nicht nur die motorische, sondern auch die soziale und emotionale Kompetenz werden dabei gestärkt, ebenso durch Erfolgserlebnisse das Selbstwertgefühl. "Auch die Förderung des Durchhaltevermögens, das für den Schulalltag von Wichtigkeit ist, und des Gruppengefühls sind von Bedeutung", sagen die Lehrer Jürgen Ehl und Wolfgang Maar. Durch das fremde Umfeld und die Erfahrung, dass man sich auch hier besser bewegen kann, werde das Verhalten der Schüler positiv verändert und der Horizont erweitert. Dies sei ebenfalls wichtig für das weitere Schul- oder Berufsleben (zum Beispiel ein Praktikum). Die AG nimmt zur Ergänzung ihrer Ausstattung gerne gut erhaltene Skischuhe und Langlaufski entgegen.



Kontakt: Jürgen Ehl, Telefon (0 68 32) 10 23.