Schüler aus fünf Ländern arbeiten zusammen

Schüler aus fünf Ländern arbeiten zusammen

Zukunftsweisende Ideen zum Umgang mit Holz war das Leitthema, zu dem sich die Erasmus-Projektpartner austauschen sollten. Mit dabei waren neben den Waderner Jugendlichen auch Schüler aus Bulgarien, Italien, Polen und Slowenien.

Im Rahmen eines Erasmus-Programms war kürzlich eine siebenköpfige Delegation des Hochwald-Gymnasiums Wadern in Slowenien unterwegs. Es handelte sich dabei um die zweite Phase eines multilateralen Projektes, das im vergangenen Herbst auf Sizilien begann und dessen Laufzeit 2018 enden wird. An dieser internationalen Begegnung, unweit der Hauptstadt Ljubljana, entwickelten Schüler und Schülerinnen aus Bulgarien, Italien, Polen und Slowenien mit den Jugendlichen aus der Hochwaldregion zukunftsweisende Ideen zum Umgang mit Holz . Dieser wertvolle Rohstoff steht im Mittelpunkt des nachhaltig ausgerichteten Vorhabens, das unter Federführung der italienischen Partnerschule in Catania koordiniert wird. Der Aufenthalt in einer 4000 Einwohner zählenden Kleinstadt, deren Landschaftsbild auffällig an die Umgebung von Wadern erinnert, war mit reizvollen Aufgaben zum Projektthema gespickt.

Nachdem die Schüler und Schülerinnen sich in Kleingruppen näher kennengelernt hatten, entwarfen sie zunächst mit Legosteinen umweltverträgliche Modellhäuser, um den vielfältigen Einsatz von Holz für spätere Generationen zu veranschaulichen. Dieses aufbauende Lernen zeigte, welche konstruktiven Ideen die internationale Schülergruppe dabei entwickelten.

Verständigung auf Englisch

Die englische Sprache diente als einziges Verständigungsmittel. In Englisch stellten die Beteiligten dann auch ihre Arbeitsschritte und Projektergebnisse einer größeren Schulöffentlichkeit souverän vor.

Das attraktive Begleitprogramm bot unter anderem vertiefende Einblicke in die berühmte Postojna Jama. Dies ist eine der größten Tropfsteinhöhlen der Welt, deren "wunderbarste Galerie der Natur" (Henry Moore ) der Erasmus-Delegation eine 20 Kilometer lange Reise in ein faszinierendes Dunkel mit Bahn und zu Fuß bescherte. Ein weiterer Höhepunkt der projektbezogenen Zusammenarbeit war eine Exkursion ins mittelalterliche Skofja Loka. Dort gab eine Fachhochschule der holzverarbeitenden Industrie Anschauungsunterricht über ihre berufsbegleitende Ausbildung sowie ihre zukunftsweisenden Abschlussprofile.

Andere Aktivitäten führten die multilaterale Projektgruppe in die "grüne" Landeshauptstadt Ljubljana. Den Abschluss des Aufenthaltes bildete ein Markt in der Gastschule, bei dem Produkte aus Holz , die die Schüler hergestellt hatten, für wohltätige Zwecke verkauft wurden.

Alles in allem war diese Projektphase eine gelungene Herausforderung für die Schüler-Delegation des Hochwald-Gymnasiums, das 2017 Gast der kommenden Austauschrunde sein wird, heißt es in einer Mitteilung der Schule.