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Saison-Start am Noswendeler See: Getränke und Kuchen gibt's jetzt to go

Saison-Start : Am Noswendeler See gibt es bald Kuchen zum Mitnehmen

Lampionfest, Schlachtfest, Open Dosen, Deko-Volkslauf oder andere Festivitäten, ja sogar ein allsonntäglicher Kuchenverkauf gehören seit einem Jahr am Noswendeler See corona-bedingt der Vergangenheit an.

„Dieser Stillstand im alten Jahr hat wohl einige Löcher in die Kassen der am Kuchenverkauf beteiligten Vereine gerissen“, sagt Rolf Weiler, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV). Auch dieser habe Einbußen erlitten, berichtet er weiter zu den Auswirkungen der Pandemie am See, der in den 41 Jahren seines Bestehens zu einem beliebten Ausflugs- und Erholungsort in Wadern avanciert ist. Auch der runde Geburtstag konnte nicht gefeiert werden.

Nachdem nunmehr von gelockerten Corona-Regeln gesprochen wurde, hat der HVV Konzepte entworfen, die auch von der Ortspolizeibehörde Wadern genehmigt wurden, um den Betrieb am See allmählich wieder in Gang bringen zu können. Denn schließlich ist die Zahl der Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger immer noch recht ordentlich. „Mit einem vorsichtig den Regeln entsprechenden To-Go-Verkauf von Getränken, Snacks und Eis können wir diese Besucher vorerst bedienen“, sagt Weiler. Das Bootshaus von See-Wirtin Vera bleibt geschlossen. Wie im Vorjahr wird im Verkaufshaus ein Kioskverkauf eingerichtet, der bereits seit Dienstag geöffnet ist. Die Außengastronomie bleibt geschlossen, es gibt auch vorerst keine Sitzgelegenheiten und Stehplätze zum Verweilen. „Wir bitten unsere Besucher, sich an die Markierungen und Hinweisschilder zu halten, damit den Abstand- und Hygieneregeln und der Maskenpflicht Genüge getan wird“, hofft Weiler auf vernünftige Zeitgenossen, damit der Verkauf von Dauer sein kann.

Bisher noch nicht möglich ist das Benutzen der Tretboote auf dem See. Dort sind gewisse Regeln hinsichtlich Bezahlung, Reinigung und Desinfizierung vorgegeben. Auch ist das Spielplatzgelände aufgrund der Renovierungsarbeiten derzeit noch gesperrt.

Der sonntägliche Kuchenverkauf wurde dafür mit den beteiligten Vereinen und Gruppen geregelt. Dieser beginnt am Sonntag, 11. April, und soll auch an Feiertagen stattfinden. „Der Verkauf von Kuchen findet aber ebenfalls nur zum Mitnehmen statt“, betont der Vereinsvorsitzende, wobei gewisse Regeln einzuhalten sind. Den Kuchenkäufern wird aber die Möglichkeit geboten, den Kuchen mit dem notwendigen Abstand zu sehen, sie brauchen nicht „die Katze im Sack zu kaufen“, ergänzt der Vorsitzende.

Ein Verzehr vor Ort wird nicht möglich sein. Hierzu verpachtet der HVV den beteiligten Vereinen das neue Lagergebäude oberhalb der Grillhütte. „Den Anweisungen der Vereinsmitglieder ist unbedingt Folge zu leisten, schließlich sollen Menschenansammlungen vermieden werden“, sagt Rolf Weiler. Im Imbissstand ist ab Sonntag auch „die beste Rostwurst am See“ zu haben.