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Saarlandpokal
FC hofft auf viele Fans und ein Tor gegen die SVE

Bardenbach. Noswendel Wadern trifft am Mittwoch im Saarlandpokal wieder auf die Mannschaft von der Kaiserlinde. Von David Benedyczuk

Am Mittwochabend werden bei Fußball-Verbandsligist FC Noswendel Wadern Erinnerungen wach: Zum zweiten Mal binnen sechs Monaten bekommt es die Elf von Spielertrainer Thorsten Schütte mit der SV Elversberg zu tun. Im vergangenen April war es „das Spiel der Spiele“ für den Verein, der damals sensationell bis ins Saarlandpokal-Halbfinale vorgedrungen war und erst dort dem Regionalligisten von der Kaiserlinde bei Kaiserwetter über der Sportanlage in Wadern mit 0:7 (0:4) unterlag. Diesmal steht das Duell schon im Sechzehntelfinale des laufenden Wettbewerbs an. Die Partie wird in Ermangelung eines Flutlichts in Wadern auf dem Kunstrasenplatz des Landesligisten SV Bardenbach ausgetragen, wo um 18.30 Uhr der Anpfiff erfolgt.


„Ein Halbfinale ist natürlich eine ganz andere Hausnummer. Wir hoffen dennoch, dass einige Zuschauer kommen“, sagt Schütte vor dem raschen Wiedersehen mit dem Pokal-Titelverteidiger aus Elversberg. Damals hatten rund 1000 Besucher dem Höhepunkt in Noswendel Waderns Vereinshistorie beigewohnt. Zwölf Minuten lang hielt der FC ein 0:0, ehe der junge SVE-Angreifer Kai Merk den Favoriten auf Kurs brachte. Schütte hofft, dass die Null diesmal länger steht, die Chancen auf eine Sensation schätzt der 35-Jährige als gering ein: „Wir sind erneut krasser Außenseiter, von einer möglichen Revanche zu reden, wäre vermessen. Wir haben auf dem großen Rasen klar verloren, und Elversberg ist auch auf Kunstrasen klarer Favorit. Wir wollen es ihnen so schwer wie möglich machen“, so Schütte. Die Chance, dass der mit Muskelverletzung zuletzt vermisste Spielertrainer selbst spielen kann, ist wohl größer als die auf eine Überraschung – auch wenn Schütte sagt: „Für mich wird es eng.“

Auf dem Waderner Hartplatz, wo ein Flutlicht existiert, hätte sein Team wahrscheinlich bessere Karten, doch dort darf Noswendel Wadern seit dem zurückliegenden Pokal-Viertelfinale gegen die SF Köllerbach nicht mehr spielen. Die Partie war im März beim Stand von 2:2 durch den Schiedsrichter abgebrochen worden, nachdem ein FC-Funktionär den Köllerbacher Spielertrainer attackiert hatte.



Im Wiederholungsspiel besiegte der FC den Saarlandligisten mit 1:0. Das Goldene Tor erzielte Philipp Weber, der nach seiner Rotsperre im jüngsten Verbandsliga-Topspiel gegen den FV Siersburg, das Noswendel Wadern knapp 0:1 verlor, gegen Elversberg wieder mitmischen darf. Im damaligen Halbfinale hatte Weber bei einem Lattentreffer die größte Chance vergeben – vielleicht gelingt dem FC diesmal zumindest der erhoffte Treffer.

Die übrigen Partien um den Achtelfinal-Einzug finden erst nächste Woche statt – mit dabei vier weitere Kreisteams: Landesliga-Aufsteiger SV Britten-Hausbach empfängt den Verbandsliga-Spitzenreiter FV Siersburg, Bezirksligist SF Bachem-Rimlingen spielt beim klassengleichen SV Alstadt, Ligarivale SV Lockweiler-Krettnich bei Kreisligist SC Roden und Saarlandligist SV Mettlach beim 1. FC Riegelsberg aus der Verbandsliga (alle Mittwoch, 19 Uhr).