Saargummi spendet 8140 Euro an Kinderhospiz Saar

Büschfeld : Kinderhospizdienst erhält große Spende

Über 8000 Euro hat SaarGummi an den Kinderhospizdienst Saar übergeben – Geld, das die wichtige Arbeit der Einrichtung unterstützt.

Rund 8140 Euro hat Saargummi an den Kinderhospizdienst Saar gespendet. Das Geld haben Mitarbeiter von SaarGummi, darunter der Betriebsratsvorsitzende Arno Dühr, vor Kurzem an Teamleiterin Beate Leonhard-Kaul vom Kinderhospiz Saar übergeben.

Bereits seit 2011 sammeln die Betriebsräte am Saargummi-Standort in Büschfeld zugunsten des Kinderhospiz Saar.

Dieses Mal haben nach Angaben von Saargummi die Vertriebs- und Entwicklungsgesellschaft nicht nur die Einnahmen der Weihnachtstombola zur Verfügung gestellt, sondern eine Abteilung den kompletten Inhalt ihrer Kaffeekasse von über 2000 Euro gespendet. Aber auch das Infoinstitut beteiligte sich wie gewohnt mit 500 Euro an der Aktion. So kam laut Aussage von Dühr letzten Endes der bisher höchste Betrag, seitdem die Aktion ins Leben gerufen wurde, zusammen.

„Die Spendenbereitschaft unserer Mitarbeiter für diesen guten Zweck wächst von Jahr zu Jahr. Dabei beteiligen sich alle an der Aktion – vom Auszubildenden bis zum Geschäftsführer“, sagte Arno Dühr. Auch Beate Leonhard-Kaul war beeindruckt von dem Spendenergebnis und berichtete über die aktuellen Projekte des Kinderhospizdienstes.

Derzeit betreue die Einrichtung 164 Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen im Saarland, in Frankreich und Rheinland-Pfalz. Die Gelder würden insbesondere für musikalische oder tiergestützte Therapien eingesetzt oder kämen der Ausbildung von ehrenamtlichen Helfern zugute. Von diesen gibt es aktuell 95, die die Betroffenen zum Beispiel bei der pflegerischen Versorgung beraten, mit den kranken Kindern und deren Geschwistern spielen oder Botengänge und Einkäufe übernehmen.

„Die Spenden dienen aber auch der Finanzierung von Geschwisternachmittagen, Sommerfesten und Weihnachtsfeiern“, sagte Leon-
hard-Kaul. „Solche Veranstaltungen lassen die Familien für einige Zeit ihr schweres Schicksal vergessen und fördern den Austausch untereinander.“

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