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In Lockweiler ausgebüxt
Polizei jagt stundenlang entlaufene Hunde

Zwei entlaufene Rhodesian-Ridgeback-Mischlinge, ähnlich dieses Archivbildes, haben die Polizei in Trab gehalten.
Zwei entlaufene Rhodesian-Ridgeback-Mischlinge, ähnlich dieses Archivbildes, haben die Polizei in Trab gehalten. FOTO: MBurger/Wikipedia
Lockweiler. Tierischer Einsatz: Sogar die saarländische Diensthundestaffel kommt zum Zug. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Gefahr für Mensch und Verkehr: So hat ein Sprecher der Waderner Polizei die Lage eingeschätzt. Dabei ging es um zwei Hunde, die am Vormittag des zweiten Weihnachtstags in Lockweiler seinem Herrchen entwischt waren. Über mehrere Stunden waren Beamte hinter den Vierbeinern hinterher, um sie einzufangen. Ein Mann aus Lockweiler hatte unterdessen bereits Bekanntschaft mit den Tieren gemacht, als sie ihn ansprangen. Es ist nicht bekannt, ob er dabei verletzt wurde.


Die Beamten der Polizeiinspektion Nordsaarland riefen die Kollegen der saarländischen Diensthundestaffel und der Waderner Orstpolizeibehörde zur Hilfe, um die beiden Rhodesian-Ridgeback-Mischlinge zu fangen. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um große Hunde, die zur Großwildjagd in Afrika gezüchtet wurden. Mit gemeinschaftlichem Einsatz schafften es die Beamten, die Entlaufenen zu ergreifen. Es stellte sich heraus, dass diese einem Waderner (59) gehören.