Per pedes rund um Morscholz

Am kommenden Freitag, 30. September, wird um 15 Uhr in Morscholz der neu errichtete Wanderweg „Rund um Morscholz 1“ (RuM 1) durch Umweltminister Reinhold Jost offiziell eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.

Treffpunkt ist auf dem Dorfplatz, es gibt kurze Begrüßung durch den Ortsvorsteher und den Umweltminister . Dann wird auf dem Weg RuM 1 bis zur Wanderhütte des Heimat- und Kulturvereins beim Wasserbassin gewandert, wo ein Imbiss und Getränke angeboten werden, um sich für die Weiterwanderung zu stärken.

"Damit leistet unser Heimatort zu den Tourismus-Bemühungen der Stadt Wadern seinen Beitrag", betont Ortsvorsteher Markus Wollscheid, der innerhalb der Befragung zum Projekt Mehrgenerationendorf die Idee zu diesem Rundwanderweg um den Ort herum hatte. Der Name RuM war schnell gefunden. "Im Rahmen des Dorfwettbewerbes ‚Unser Dorf hat Zukunft' konnten zusammen mit dem Umweltministerium und dem zuständigen Mitarbeiter Otmar Weber von der Agentur ländlicher Raum Nägel mit Köpfen gemacht werden und die Idee in die Tat umgesetzt werden, zumal sie auch als förderungswürdig erachtet wurde", ergänzt der Ortsvorsteher.

Im November vergangenen Jahres hatte Umwelt-Staatssekretär Roland Krämer einen Förderbetrag von 4300 Euro zur Verfügung gestellt. Die Arbeit konnte beginnen.

Über 20 freiwillige Helfer aus dem Ort machten eine Strecke von rund 6800 Metern rund um den Ort für Wanderer und Erholungssuchende begehbar. Der Wanderweg bietet auf etwa 390 Höhenmetern gelegen eine gute Fernsicht bis nach Scheiden.

"Rund 400 freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet", weiß Wollscheid, wem er zu Dank verpflichtet ist. Weitere Wege sollen noch folgen: RuM 2 wird Richtung Steinberg geplant mit einer Anbindung über den vorgesehenen Steinberger Rundwanderweg an den Saar-Hunsrück-Steig. Ein dritter Weg führt an der Wallfahrtskapelle Bildchen vorbei.

Ärger wegen Vandalismus

Allerdings gab es auch schon viel Ärger beim Helferteam über Vandalismus. Durch den Diebstahl eines Tisches und einer Bank, die am Weg zum Ausruhen aufgestellt worden waren, wurde viel ehrenamtliche Arbeit zunichte gemacht.