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Pendler verärgert über andauernde Bauarbeiten an der L 158 in Mettlach

Abschluss der Arbeiten wieder verschoben : Statt Anfang November wird’s mindestens 3. Dezember

Pendler verärgert über weiter andauernde Bauarbeiten an der L 158 in Mettlach. LfS nennt Wetter als Ursache.

Eigentlich sollten die Arbeiten an der L 158 in Mettlach schon Anfang November abgeschlossen sein. Doch mehrmals wurde der Abschluss der Arbeiten durch den Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) nach hinten verschoben. Zuletzt hieß es, dass die Strecke am 26. November wieder für den Verkehr freigegeben werden könne. Doch dies ist nicht passiert.

Ein Leser hat sich an die SZ gewandt und sich über die Situation beklagt. Wie er berichtet, liege die Strecke auf seinem täglichen Arbeitsweg – und er wundere sich über den langsamen Fortschritt der Arbeiten. „Im Bereich, in dem Randsteine erneuert werden, ist nie mehr als eine Person zu sehen“, beschreibt er die Lage vor Ort. Von den ausstehenden Markierungsarbeiten sei nichts zu sehen. „Ich verstehe nicht, was da los ist“, beschwert er sich. Dass die Baustelle für einiges Interesse sorgt, ist dem LfS bekannt. Wie ein Sprecher bestätigt, kommen beim Landesbetrieb immer wieder Nachfragen an. Der Gemeinde Mettlach hingegen liegen derzeit keine Beschwerden vor, wie Bürgermeister Daniel Kiefer auf Nachfrage bestätigt.

Was den Austausch der Randsteine angehe, handele es sich laut LfS um vorauseilende Arbeiten erst folgender Bauabschnitte, die derzeit bereits ausgeführt würden. Diese würden noch bis zum 18. Dezember durchgeführt.

Ein neues Datum für die Freigabe der zurzeit noch gesperrten L 158 nennt eine Mitteilung des LfS, die am Montag sowohl bei der Gemeinde als auch bei der SZ einging: Donnerstag, 3. Dezember. Witterungsbedingt sei es bislang nicht möglich gewesen, die Markierungsarbeiten durchzuführen. Denn um Markierungen aufzubringen zu können, müsse der Untergrund trocken und frostfrei sein. Der LfS schreibt, dass es sich bei ebendiesem 3. Dezember um das voraussichtliche Datum handelt. Weitere Verschiebungen nach hinten sind also möglich.

Der Landesbetrieb weist darauf hin, dass weiterhin mit Verkehrsstörungen zu rechnen ist. Er empfiehlt den Verkehrsteilnehmern, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen.